Frankfurt am Main – Der Frankfurter Keltenfürst – eine Bestattung der Hallstattzeit

Themenführung mit Simone Ganss

Hessen-Tageblatt - Presseportal - Frankfurt am Main -Frankfurt am Main – (kus) Der wohl bedeutendste vorgeschichtliche Grabfund aus dem Frankfurter Stadtgebiet kam beim Bau der Autobahn A 661 nahe der Offenbacher Stadtgrenze 1966/67 zutage: Der damalige Museumsdirektor Ulrich Fischer barg eine außergewöhnliche Bestattung der frühen Hallstattzeit. Es ist das reichausgestattete Grab eines Mannes von hohem Rang.

Seine bedeutsamen Grabbeigaben – Schwert, Toilettebesteck, Ess- und Trinkgefäße sowie die Pferdeschirrung – belegen seine herrschaftliche Stellung in der Rhein-Main-Region um 700 vor Christus. Simone Ganss erläutert am Sonntag, 3. September, ab 11 Uhr im Archäologischen Museum Frankfurt, Karmelistergasse 1, die Jenseitsvorstellungen und Bestattungsrituale der keltischen Eisenzeit.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen keinen Eintritt.

Auch die Führung ist kostenlos. Für Erwachsen gilt der reguläre Eintritt von 7, ermäßigt 3,50 Euro. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.

 

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