MAINSTOCKHEIM, A 3 – Sattelzug wendet auf Autobahn und fährt sich fest – Zeugen gesucht

MAINSTOCKHEIM, LKR. KITZINGEN – Eine folgenschwere Entscheidung hat der Fahrer eines Sattelzuges getroffen, als er in der Nacht von Freitag auf Samstag seinem Navigationsgerät blind vertraute. Nach zwei Wendemanövern auf der Autobahn blieb das schwere Fahrzeug im Erdreich stecken. Die Bergung nahm drei Stunden in Anspruch. Durch die Irrfahrt des 33-Jährigen kam glücklicherweise niemand zu Schaden.

Der 33-Jährige war mit seinem Sattelzug zunächst auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs und wollte gegen 02.00 Uhr seine Ruhezeit am nahe gelegenen Autohof im Mainfrankenpark einbringen. Am Autobahnkreuz Biebelried fuhr er dann fälschlicherweise in den Ast der A 7 in Richtung Kassel ein.

Die „Rüge“ seines Navigationssystems setzte der Berufskraftfahrer dann sogleich in die Tat um und wendete seinen 40-Tonner kurzerhand am Ende des Astes.

Nun fuhr der junge Mann auf der Richtungsfahrbahn Kassel jedoch in Richtung Ulm weiter. Ein ihm entgegenkommendes, bislang unbekanntes Fahrzeug machte ihm klar, dass er falsch unterwegs war.

Der Mann am Steuer wendete seinen Sattelzug daraufhin erneut auf der Autobahn.

Hierbei fuhr er über den Grünstreifen, blieb jedoch im Erdreich stecken und kam bewegungsunfähig quer zur Fahrbahn zum Stehen. Die Bergung des Sattelzuges gestaltete sich schwierig. Insgesamt war die Nebenfahrbahn der A 7 für knapp drei Stunden gesperrt.

Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls oder etwaige durch den Sattelzug gefährdete Verkehrsteilnehmer, sich mit der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried unter Tel. 09302/910-130 in Verbindung zu setzen.

© Bayerische Polizei

 

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