Offenburg – „Stadtnah, modern und in ruhiger Lage“ – Teile des Stadtbau-Wohnprojekts An der Wiede sind bezugsfertig

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Besichtigung in der Anlage – Foto: Freigegeben – Stadt Offenburg

Offenburg (BW) – Nach rund anderthalb Jahren Bauzeit ist es soweit: Teile des Stadtbau-Wohnprojekts An der Wiede sind bezugsfertig. Zum
1. Dezember sind die ersten Bewohner eingezogen.

Dass die neuen Hausbewohner bei dem derzeit vorherrschenden ungemütlichen Wetter nicht frieren müssen, dafür sorgt ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im Keller.

Das Besondere: Das BHKW erzeugt Strom und beheizt Haus und Trinkwasser mit der aus der Strom¬erzeugung anfallenden Abwärme. „Damit bieten wir in einem Haus mit 45 Wohneinheiten ein Eigenstromerzeugungsmodell wie in einem Einfamilienhaus“, erklärte Robert Wacker, Geschäftsführer der Stadtbau, in der vergangenen Woche Oberbürgermeisterin Edith Schreiner bei einem Besuch der Wohnanlage. Stadtbau-Mitarbeiter Johannes May rechnete vor: „Mit der gemeinsamen Strom- und Wärmeversorgung zahlen die Bewohner rund zehn Cent pro Kilowattstunde Strom – knapp ein Drittel des üblichen Preises.“

Doch das Wohnprojekt besticht nicht nur im Keller. Alle Wohnungen sind beispielsweise mit einem Eicheparkett ausgelegt und besitzen eine Fußbodenheizung. Die Bäder sind mit Produkten von Hansgrohe und Duravit ausgestattet. Tiefe Fenster sorgen für viel Licht in den Räumen – und die Dreifachverglasungen für Ruhe und geringe Wärmeverluste.

Vor dem Gebäude, direkt an der Straße, soll ein kleiner Platz entstehen, den alle Bürgerinnen und Bürger nutzen können. Wacker: „Wir haben den Bau etwas zurückgenommen, so dass die Straße hier mehr Raum bekommt und wir einen Ort der Begegnung erhalten.“ Hinter dem Haus können die Kinder der Bewohner schon im Sommer auf ihrem eigenen Spielplatz schaukeln, rutschen und wippen.

Dem Stadtoberhaupt gefällt besonders die äußere Form der Wohnanlage, wie gefaltet zieht sich das Gebäude mit seinen Ecken an der Straße entlang. „Wir haben uns bewusst für diese neue Architektursprache entschieden“, sagt Schreiner.

Mehr als zwei Drittel der Wohnungen sind bereits verkauft. Interessenten macht Robert Wacker jedoch Hoffnung: „Es gibt noch Angebote in fast allen Größen.“

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Text: Stadt Offenburg

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