Stadt Hanau – „Gut für die Seele!“ – Projekt „Kunst ohne Grenzen“ für geflüchtete Frauen wird fortgeführt

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Ein Kunstprojekt für geflüchtete Frauen im Rahmen des Bundesprojektes „Alt für Jung Patenschaften- Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ – Foto: Stadt Hanau

Stadt Hanau – Kunst ohne Grenzen – unter diesem Motto steht ein kreatives Projekt, das im Rahmen des Bundesprojektes „Alt für Jung Patenschaften- Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ in Hanau im August startete.

„Das Projekt greift die Tatsache auf, dass viele geflüchtete Frauen in ihrer Heimat kreativ tätig waren, gemalt und gezeichnet haben, eigene Schnitte für Kleidung entwerfen können oder das kunstvolle Handwerk der Kalligrafie beherrschen. Mit dem Angebot soll ihr kreatives Potential die Chance zur Entfaltung bekommen“, erläutert Barbara Heddendorp vom Seniorenbüro.

„Bisher gab es drei Treffen, die gezeigt haben wichtig es ist auch Angebote außerhalb des Wohnumfelds anzubieten“, berichtet Heddendorp. Zum ersten Termin im August seien fünf Frauen aus der Türkei, Iran und Afghanistan gekommen, so Heddendorp. Beim letzten und dritten Treffen seien es bereits zehn Frauen gewesen. Die Tendenz sei steigend. „Die Frauen fühlen sich in der inspirierenden Umgebung des Ateliers sehr wohl und wert geschätzt.

Mit dem Projekt „Kunst ohne Grenzen“ haben die Beteiligten ein Angebot geschaffen, dass den Frauen die Möglichkeit gibt, sich künstlerisch-visuell auszudrücken“, erklärt sie. Zudem kämen die Frauen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. „Über das gemeinsame Malen, Zeichnen und Gestalten ins Gespräch, lernen sie sich kennen und schließen neue Kontakte“, berichtet sie.

Für das Projekt wurde mit Martina Roth eine erfahrene kunsttherapeutische Gestaltungstrainerin gewonnen, die auch bei der Anmietung eines Kunstraumes im Brockenhaus unterstützte. Die engagierten Patinnen Renate Schwalenberg-Leister und Silvia Kleinschmitt, die auch den Fahrdienst zum Veranstaltungsort in das Brockenhaus Hanau organisieren, werben bei den geflüchteten Frauen für das Projekt.

„Es ist eine große Freude zu sehen, wie die Frauen sich auf verschiedene Aufgabenstellungen einlassen und diese künstlerisch umsetzen, Neues ausprobieren und ich ihre Talente entdecken darf“, berichtet Roth von ihren Erfahrungen. Auch die Patinnen erzählen, dass die geflüchteten Frauen die kreative Auszeit genießen, in der ihre Alltagsprobleme keine Rolle spielen und sie sich voll auf ihre Projekte konzentrieren können. „Das ist gut für die Seele!“, beschrieb eine der Teilnehmerinnen die Zeit im Atelier.

Dank der persönlichen Unterstützung von Martina Roth, wird das Projekt „Kunst ohne Grenzen“ im November an drei weitern Terminen fortgeführt werden. Für die Fortführung des Projektes wirbt das Hanauer Seniorenbüro für Sponsoren, die das Projekt finanziell unterstützen können.

Kontakt: Hanauer Seniorenbüro, Barbara Heddendorp, Steinheimer Straße 1, 63450 Hanau, Telefon: 06181-66820-60; E-Mail: Barbara.Heddendorp@hanau.de; www.senioren-hanau.de


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Urheber: Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

 

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