Wiesbaden – Kultur: „Wir in Wiesbaden“: Catalin Dorian Florescu liest im Literaturhaus

Catalin Dorian Florescu

Catalin Dorian Florescu –
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Wiesbaden – Kultur:Im Rahmen der Reihe „Wir in Wiesbaden“ ist der Autor Catalin Dorian Florescu am Donnerstag, 16. November, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, in Wiesbaden zu Gast. Die Lesung wird veranstaltet vom Literaturhaus Villa Clementine, dem Amt für Soziale Arbeit, Abteilung Jugendarbeit wi&you und dem Trägerkreis „Wir in Wiesbaden“. Der Eintritt ist frei.

Catalin Dorian Florescu erzählt in seinem Werk von Menschen, die weggehen, um an einem anderen Ort endlich ihr Glück zu finden. Er selbst ist als Junge mit seiner Familie aus Rumänien in die Schweiz geflüchtet.

Im Roman „Der Mann, der das Glück bringt“ führt Florescu den Leser ins New York vor hundert Jahren und in das Universum des rumänischen Donaudeltas. Er erzählt spannend und mit großer Fabulierlust von Ray und Elena, die sich in einer dramatischen Nacht in New York kennenlernen. Sie ist eine Fischerstochter aus dem Donaudelta, er ein erfolgloser Künstler, der auf den Durchbruch hofft. Erzählend vertrauen sie sich ihre Familiengeschichten an, die ein ganzes Jahrhundert umspannen und vom Schwarzen Meer bis nach Amerika reichen. Es sind Geschichten voller Tragik und Komik und sie verdeutlichen den Willen des Menschen, trotz aller Widerstände für sein Glück zu kämpfen.

Florescus Erzählungen im Band „Der Nabel der Welt“ sind realistisch und magisch zugleich; in ihrem Mittelpunkt stehen Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben. Etwa Nora, die ihre Familie in der rumänischen Provinz verlässt und sich von Urs in dessen Schweizer Heimat bringen lässt. Oder ein Syrer, der sich im Grenzland zwischen Ungarn, Serbien und Rumänien verirrt und auf einen rumänischen Soldaten stößt, der ebenfalls in den Westen möchte.

Catalin Dorian Florescu, geboren 1967 in Rumänien, lebt als freier Schriftsteller in Zürich, wo er Psychologie und Psychopathologie studierte. Zu seinen Romanen zählen unter anderem „Wunderzeit“ (2001), „Der kurze Weg nach Hause“ (2002) und „Der blinde Masseur“ (2006). 2011 erhielt er den Schweizer Buchpreis.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wiesbaden.de/literaturhaus.

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