Wiesbaden – Kulturentwicklungsplanung gestartet

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Das Büro STADTart aus Dortmund wird den künftigen Prozess der Kulturentwicklungsplanung in Wiesbaden begleiten.

„Für den ersten öffentlichen Auftritt haben wir uns entschieden, kurzfristig eine erste Meinungsschau einzuholen. Das Team von STADTart wird deshalb am kommenden Samstag an einzelnen Stationen der ‚Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden‘ die Öffentlichkeit befragen, was sie sich für die Kultur in Wiesbaden zukünftig vorstellen. Gleichzeitig wird dazu ermuntert, sich an dem frisch begonnenen Prozess zu beteiligen. Interessierte können sich hierfür unter der E-Mailadresse kulturentwicklungsplan@wiesbaden.de melden“, so Kulturdezernent Axel Imholz zum aktuellen Stand der Planung.

Es wurde ein Büro gefunden, dass die Entwicklung, Durchführung und Begleitung des Prozesses zur Erstellung eines Kulturentwicklungskonzepts für die Landeshauptstadt Wiesbaden engagiert und mit vielen guten Ideen vorantreiben wird. Das Büro STADTart aus Dortmund verfügt über viel Erfahrung in diesem Bereich und hat deutlich gemacht, dass sie sich auf die individuellen Aspekte und Besonderheiten in Wiesbaden einstellen können. Vor allem die Präsenz vor Ort, soll in den kommenden Monaten den engen Schulterschluss zu allen Beteiligten fördern.

Die auf Langfristigkeit angelegte Kulturentwicklungsplanung für die Landeshauptstadt Wiesbaden wird gemeinsam mit der Bürgerschaft, Kulturakteuren und -interessierten, Politik und Verwaltung durchgeführt.

Begleitet wird der Prozess durch eine 20köpfige Steuerungsgruppe, paritätisch besetzt mit zehn Kulturakteuren, acht Vertretern der Stadtverordnetenversammlung, dem Kulturdezernenten, der zugleich Vorsitzender des Steuerungsgremiums ist, sowie der Leitung des Kulturamtes. Gemeinsam mit der verwaltungsinternen Projektgruppe und dem Büro STADTart wird die Steuerungsgruppe die kommenden Monate daran arbeiten, dass die unterschiedlichsten Herausforderungen im Wiesbadener Kulturbereich beleuchtet, diskutiert und dokumentiert werden.

Die Steuerungsgruppe wird das erste Mal Mitte April tagen, die erste öffentliche Veranstaltung wird im Mai folgen. Der Kulturbeirat ist über die Steuerungsgruppe eng in den Prozess eingebunden.

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