Frankfurt am Main – Ertüchtigung der Küchen in der Flüchtlingsunterkunft Am Alten Flugplatz fördert Probleme zutage

Warmes Essen extern bereitgestellt.

Hessische-Nachrichten - Stadt Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – (ffm) Bei den Vorbereitungen zur Verbesserung der Situation in den Küchen der Flüchtlingsunterkunft Am Alten Flugplatz sind Schwierigkeiten aufgetreten. Vielen Familien reichten die vorhandenen Kochmöglichkeiten nicht aus. Vermehrt wurden in den vergangenen Monaten Herde angeschlossen, die das Stromnetz überforderten. Dadurch kam es zu angeschmorten Kabeln. Bei der Überprüfung der Leitungen zeigten sich nun Messwerte, die auch eine Beschädigung weiterer Leitungen als Ursache haben könnten.

Um kurzfristig die Sicherheit für alle Bewohner zu gewährleisten, dürfen ab sofort keine elektrischen Großverbraucher wie Herde betrieben werden. Am Freitag, 10. Juli, haben städtische Mitarbeiter den Bewohnern die Situation erklärt und für eine Entfernung und Einlagerung der Geräte aus den Appartements gesorgt. Stadträtin Daniela Birkenfeld sagt: „Die Brandgefahr auszuschließen und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten hat selbstverständlich oberste Priorität.“

Die Versorgung mit warmem Essen wird durch den Arbeiter-Samariter-Bund gewährleistet. Die Zubereitung kalter Speisen durch die Bewohner ist weiterhin in den Appartements möglich, weil Kühlschranke und Warmwasserbereitung nicht betroffen sind.

Im laufenden Betrieb der Einrichtung ist die genaue Überprüfung der elektrischen Anlagen und die Durchführung eventuell nötiger Folgearbeiten nicht möglich. Derzeit wird noch geklärt, ob die Bauteile nacheinander abgearbeitet werden können. Das wäre für alle Beteiligten das geringere Übel, denn so müsste immer nur ein Teil der Bewohner vorübergehend in eine andere Unterkunft umziehen. Nach Abschluss der Arbeiten stehen den Menschen dann die Appartements wieder zur Verfügung. Eine Nutzung der Küchen ist dann auch wieder möglich. Stadträtin Birkenfeld sagt: „Diese Maßnahme ist für alle Beteiligten mit großem Umstand und Einschränkungen verbunden. Aber wir haben das Ziel, allen Bewohnerinnen und Bewohner Kochmöglichkeiten ohne Einschränkung zur Verfügung zu stellen.“