Verkehrsunfall auf der A3 – Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer aus Transporter

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Verkehrsunfall auf der A3Feuerwehr befreit eingeklemmten Fahrer aus Transporter – Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Wiesbaden wurde heute um 10:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Die Unfallstelle befand sich kurz vor der Raststätte Medenbach.

Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Sprinter auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren. Während der Lkw lediglich leicht beschädigt wurde, erlitt der Transporter einen Totalschaden. Der 41-jährige Fahrer des Sprinters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer des Lkw blieb bis auf einen leichten Schock unverletzt. Er wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, musste jedoch nicht in ein Krankenhaus transportiert werden.

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Bereits während der Anfahrt der Einsatzkräfte konnte die Feuerwehr auf erste Erkenntnisse ihrer Vorauserkundungsdrohne zurückgreifen, die sich kurz nach der Notrufmeldung an der Einsatzstelle befand. Die Luftbilder ermöglichten den Einsatzkräften bereits vor ihrem Eintreffen eine erste Lagebeurteilung. So konnten unter anderem die Verkehrssituation, die Position der beteiligten Fahrzeuge, die Anzahl der Ersthelfer sowie die räumlichen Gegebenheiten an der Unfallstelle erkannt werden. Zudem war erkennbar, dass der eingeklemmte Fahrer ansprechbar war. Diese Informationen ermöglichten eine zielgerichtete Einsatzplanung bereits während der Anfahrt.

Vorbildlich handelten die anwesenden Ersthelfer, indem sie den Fahrer bis zum Eintreffen der Rettungskräfte betreuten und die Fahrertür öffneten. Eine weitere Befreiung der eingeklemmten Person war aufgrund der erheblichen Verformungen des Fahrzeugs jedoch nicht möglich. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Befreiungsversuche bei eingeklemmten Personen grundsätzlich unterbleiben sollten, sofern keine unmittelbare Lebensgefahr – beispielsweise durch einen Fahrzeugbrand – besteht. Unkontrollierte Rettungsversuche können das Verletzungsmuster verschlimmern und sowohl Betroffene als auch Helfende gefährden.


Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Köln vollständig gesperrt werden. Aufgrund der massiven Beschädigungen des Transporters gestaltete sich die technische Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät anspruchsvoll. Nach der patientengerechten Befreiung wurde der Fahrer an den Rettungsdienst übergeben. Aufgrund des Verdachts auf schwere Verletzungen war vorsorglich ein Rettungshubschrauber alarmiert worden und landete an der Einsatzstelle. Nach der medizinischen Untersuchung konnte der Patient jedoch bodengebunden in ein Krankenhaus transportiert werden.

Neben den Kräften der Berufsfeuerwehr Wiesbaden unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren Nordenstadt und Delkenheim den Einsatz. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr, sechs Kräfte des Rettungsdienstes sowie die Besatzung des Rettungshubschraubers im Einsatz. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Streifen vor Ort.

Abschließend streute die Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe ab und führte eine Grobreinigung der Fahrbahn durch. Mit dem Abrücken der Einsatzkräfte gegen 10:50 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache sowie die abschließende Unfallaufnahme und Beseitigung der Unfallspuren erfolgen durch die Polizei und die Autobahnmeisterei.

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Text: Landeshauptstadt Wiesbaden

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