
In Deutschland existieren rund 1,3 Millionen innerörtliche Straßen, sie alle tragen einen Namen. Während eine Bahnhofstraße oder eine Lindenallee keine erinnerungspolitische Funktion besitzen, ist das bei einem Friedrich-Ebert-Platz oder einer Konrad-Adenauer-Straße anders: Sie sind Ankerpunkte einer in der Regel ehrenvollen Gedenkabsicht. Pöppinghege gibt einen Überblick über die Benennungskonjunkturen und -eingriffe der letzten 150 Jahre in Deutschland. Er zeigt, dass die historisch-politischen Straßennamen einen Eindruck davon vermitteln können, was frühere Generationen für ehrungswürdig befanden. Zur Sprache kommen im Vortrag außerdem verschiedene Umbenennungen jüngeren Datums, die besonders intensiv debattiert wurden.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte ist der Eintritt mit Ausweis unentgeltlich. Es besteht nur ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich.
Weitere Informationen gibt es unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de sowie auf http://www.facebook.com/isgfrankfurt und http://www.twitter.com/isg_frankfurt im Internet.






