Frankfurt am Main – ‚Tu mir bitte nicht weh!‘

Stadträtin Birkenfeld eröffnet die Ausstellung ‚Gewaltige Liebe‘

Hessen-Tageblatt - Presseportal - Frankfurt am Main -Frankfurt am Main – (kus) Häusliche Gewalt findet überall statt, in der Mietwohnung, im Reihenhaus oder der Villa. Und diese Gewalt, wie auch das Schweigen darüber, ist weiter verbreitet, als mancher denkt. „Nach wie vor ist es wichtig, Lehrkräfte an den Schulen, die Kindertagesstätten, Ärzte und alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt für Gewaltphänomene in Familien zu sensibilisieren“, sagt Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld. „Viele Eltern brauchen Hilfe, um aus der Gewaltspirale wieder heraus zu kommen.“

Der Arbeitskreis gegen Häusliche Gewalt Frankfurt West zeigt jetzt mit „Gewaltige Liebe“ in einem Modellhaus sehr anschaulich, was hinter den Türen geschehen kann. Über sechs Tage haben Besucher die Möglichkeit, sich ein Bild über psychische, sexuelle und körperliche Misshandlungen zu verschaffen. Neben der Ausstellung erwartet sie außerdem ein Programm mit Informationsveranstaltungen, Vorträgen und anderen Angeboten über mehrere Tage.

Die Ausstellung wird eröffnet am Montag, 20. November um 16 Uhr im Gemeinschaftsraum des Klinikum Höchst, 2. Obergeschoss, Gebäude A, Gotenstraße 6-8. Nach den Begrüßungen und dem Vortrag „Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“ werden Schüler der IGS West ein Tanztheater aufführen. Danach wird das Modellhaus präsentiert und ein kleiner Imbiss gereicht.

 

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