Kirchheimbolanden – Flugzeugabsturz: Verunglückter Pilot identifiziert

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und des Polizeipräsidiums Mainz

News-Welt24 - Rheinland-Pfalz - Aktuell -Kirchheimbolanden (RLP) – Rechtsmedizinische Untersuchungen der Universitätsmedizin Mainz haben am Mittwochnachmittag die Identität des verunglückten Piloten zweifelsfrei festgestellt.

Wie bereits durch die Ermittlungsbehörden vermutet, handelt es sich bei dem Toten um den Besitzer der zweimotorigen Piper, einen 54-jährigen Mann aus Mainz.

Die Rechtsmedizin geht aufgrund der Schwere der Verletzungen davon aus, dass der Pilot infolge des Aufpralls auf der Stelle tot war.

Derzeit werden noch weitergehende rechtsmedizinische Untersuchungen durchgeführt. Das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchungen teilt der Leitende Oberstaatsanwalt in Kaiserslautern nach Abschluss der Untersuchungen mit.

Die Ermittlungen zur Absturzursache dauern an.

Hier ERSTBERICHTE der Polizei die wir aus technisch Gründen bisher nicht gesendet haben:

(Kirchheimbolanden) Pilot tödlich verletzt
Montag, 26.01.2015, 18:50 Uhr

Wir bereits berichtet konnte das seit heute Mittag vermisste Kleinflugzeug in den Abendstunden in der Gemarkung Dannenfels „Am Ludwigsturm“ aufgefunden werden.

Der Pilot konnte von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden. Die Identität steht noch nicht eindeutig fest. Möglicherweise handelt es sich um einen 54-jährigen Mann aus Mainz.

Die Leiche wird zur Universitätsmedizin Mainz überführt, wo rechtsmedizinische Untersuchungen die Identität des Toten zweifelsfrei klären sollen.

Zur Absturzursache können derzeit keine Angaben gemacht werden. Ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) Braunschweig ist ebenfalls vor Ort.

Das Flugzeug war heute Mittag gegen 12:15 Uhr im Bereich Donnersberg vom Radarschirm verschwunden. Eine sofortige Rückfrage bei den umliegenden Flugleitstellen Mainz, Ramstein, Mannheim und Hahn verlief negativ.

Nach ersten Ermittlungen war die Maschine nur mit dem Piloten besetzt und aus Richtung Frankreich mit Ziel Flugplatz Mainz-Finthen unterwegs.

Umfangreiche Suchmaßnahmen der Feuerwehr und der Polizei im Bereich Donnersberg führten in den Abendstunden zum Auffinden des Flugzeugwracks.

Im Einsatz waren 83 Polizeibeamte der Polizeipräsidien Mainz und Westpfalz, der Bereitschaftspolizei, sowie 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr und ein Polizeihubschrauber, der jedoch wegen ungünstiger Witterungslage die Suche abbrechen musste.

Polizei und Feuerwehr sichern die Unglücksstelle weiterhin ab.

***
Herausgebende Stelle: Polizeidirektion Worms

Diese Pressemeldung auf www.polizei.rlp.de

 

Kommentare sind geschlossen.