Koblenz – ÖKOPROFIT: Kostensenkung dank Klimaschutz

Die erste ÖKOPROFIT – Klub Runde in Koblenz/Mayen-Koblenz endete mit Kosteneinsparungen für die teilnehmenden Unternehmen und dem guten Gewissen damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

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Teilnehmer des ÖKOPROFIT-Klub nach der Überreichung der Auszeichnungsurkunden – Foto: Freigegeben – Stadt Koblenz

Koblenz (RLP) – Im Februar 2014 startete der ÖKOPROFIT-Klub, der nun mit der Überreichung der Auszeichnungsurkunden an die teilnehmenden Unternehmen erfolgreich abgeschlossen wurde.

Der ÖKOPROFIT-Klub bietet Unternehmen, die bereits an der ÖKOPROFIT-Einsteigerrunde teilgenommen haben, die Möglichkeit in einem Netzwerk Erfahrungen auszutauschen. Neben dem Erfahrungsaustausch wird über Neuerungen informiert und weiter am betrieblichen Umweltmanagement gearbeitet. Dass es immer wieder etwas zu optimieren gibt, haben die teilnehmenden Betriebe eindrucksvoll bewiesen.

Obwohl alle an der Einsteigerrunde teilgenommen haben und bereits dort erhebliche Einsparungen, meist ohne große Investitionen realisieren konnten, wurden im Lauf des Jahres weitere Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Hierdurch wurden erneut deutliche Einsparungen für die Unternehmen erreicht. Das unterstreicht, dass ein Umweltmanagement ein Prozess ist, der kontinuierlich fortgeführt werden muss.

Das Engagement der Teilnehmer wurde nun mit der Überreichung der Auszeichnungsurkunden an die erfolgreich rezertifizierten Betriebe gewürdigt.

An der ersten ÖKOPROFIT-Klub-Runde nahmen folgende Unternehmen teil:

• Berufsförderungswerk Koblenz Gemeinnützige GmbH, Vallendar
• Hochschule Koblenz, Koblenz
• Herz-Jesu-Haus Kühr, Niederfell
• Kann GmbH Baustoffwerke, Bendorf
• Thönnissen GmbH – Werkstatt für Orthopädie-Technik, Koblenz

Andreas Brühl vom Büro Arqum GmbH, welches mit der Umsetzung von ÖKOPROFIT beauftragt ist, fasst zentrale Ergebnisse des ersten ÖKOPROFIT-Klubs in Koblenz/Mayen-Koblenz zusammen. „Durch die umgesetzten Maßnahmen konnten die 5 Unternehmen insgesamt über 114.000 Euro jährlich einsparen und entlasten die Umwelt mit diesen Maßnahmen um 157.000 kg CO2.“
„So hat beispielsweise der Austausch eines dieselbetriebenen Zugfahrzeugs durch einen Elektroschlepper soviel Diesel eingespart, dass ein Mittelklassewagen damit rund 200.000 km oder 5 mal um den Äquator fahren könnte“, erläuterte Andreas Brühl.

Monika Effenberger, Leiterin des Umweltamts der Stadt Koblenz, überreichte die Auszeichnungsurkunden und dankte den Unternehmen für ihr Engagement.
Ihr Dank galt auch der guten und engen Zusammenarbeit der Projektpartner: Stadt Koblenz, Landkreis Mayen-Koblenz, IHK und HWK sowie der Wirtschaftsförderung am Mittelrhein.

Das Modell ÖKOPROFIT stammt aus Graz und wird bereits in ca. 100 deutschen Kommunen durchgeführt. ÖKOPROFIT ist eine einfache und kostengünstige Vorstufe zu einem Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 bzw. EMAS. Der ÖKOPROFIT-Klub ermöglicht die Vernetzung und den Austausch der Betriebe nach dem Abschluss der Einsteigerrunde.

Stadt Koblenz und Landkreis Mayen-Koblenz wollen in Kürze eine neue ÖKOPROFIT – Einsteigerrunde starten und hierdurch Unternehmen die Gelegenheit geben Kosten zu reduzieren, die Umwelt zu entlasten und gleichzeitig etwas zum Klimaschutz in Stadt und Kreis beizutragen..
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Andreas Brühl, Arqum GmbH, Tel.-Nr.: 069/60 60 7331
Bernd Bodewing, Stadt Koblenz, Tel.-Nr.: 0261/ 129 1529
Dr. Rüdiger Kape, Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel.-Nr.: 0261/108 420
Frank Beilstein, Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH, Tel. 0261/108-284

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Text: Stadt Koblenz

 

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