Ludwigsburg – Lebensgefährlich verletzte Person nach Austritt von Kohlenmonoxid in der Reichenberger Straße

Ludwigsburg (BW) – Als der Rettungsdienst am Dienstag gegen 20 Uhr zu einem Einsatz in der Reichenberger Straße ausrückte, löste beim Betreten der Wohnung der mitgeführte Gasalarmmelder aus.

Bevor die Sanitäter die Wohnung verließen konnten sie noch einen bewußtlosen 31-jährigen Mann aus dessen Badewanne retten und verbrachten ihn mit einer lebensgefährlichen Kohlenmonoxid Vergiftung unverzüglich ins Krankenhaus.

Durch weitere Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr sowie Polizei wurde das Mehrfamilienhaus mit insgesamt 21 Bewohnern komplett evakuiert. Nachdem die Gastherme im Bad des Verletzten als vermutliche Ursache festgestellt worden war, wurde diese außer Betrieb gesetzt.

Als die Messungen der Feuerwehr, welche mit insgesamt fünf Fahrzeugen sowie 21 Einsatzkräften ausgerückt war, auf Kohlenmonoxid negativ verlaufen und alle Bewohner durch den Rettungsdienst auf eventuelle Auffälligkeiten hin untersucht worden waren, konnten diese gegen 22 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück kehren.

Die 30-jährige Ehefrau sowie die beiden 6 und 8-jährigen Kinder des Verletzten kamen zur Untersuchung ebenfalls ins Krankenhaus. Der Rettungsdienst war mit dem leitenden Notarzt, zwei weiteren Notärzten, drei Rettungsfahrzeugen sowie einer Gruppe des Ortsverbandes im Einsatz.

Die Polizei hatte für die Absperr- und Ermittlungsmaßnahmen sieben Streifenwagenbesatzungen in den Einsatz gebracht. Weiterhin waren die Stadtwerke Ludwigsburg sowie der Bezirksschornsteinfeger vor Ort.

Die weiteren Ermittlungen zur Ursache dauern an.

OTS: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

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