Wiesbaden – Vortrag über die Geschichte des Kochbrunnens

Unser Hessenland - Wiesbaden - Stadt-News -Wiesbaden – Am Mittwoch, 18. Januar, zeichnet Dr. Bernd-Michael Neese in einem ebenso fakten- wie bildreichen Vortrag mit dem Titel „Das Allerheiligste Wiesbadens“ die wechselhafte Geschichte des Kochbrunnes von 1800 bis in die Gegenwart nach.

Der Vortragsabend beginnt um 19 Uhr im Stadtarchiv Wiesbaden (Im Rad 42) und wird von der Kulturdezernentin, Frau Rose-Lore Scholz, eröffnet.

Im 19. Jahrhundert bildeten der Kochbrunnen und das „Conversationshaus“ zwei Zentren des Wiesbadener Kurwesens. 1823 wurde der Kochbrunnen mit einer steinernen Einfassung und einer bescheidenen Anlage versehen. 1855 entstand eine eiserne Trinkhalle, die 1890 durch das Trinkhallen-Ensemble Wilhelm Boglers ersetzt wurde.

Seine Stellung als Mittelpunkt der Trinkkur büßte der Kochbrunnen im April 1937 ein, als man auch in der Brunnenkolonnade Thermalwasser auszuschenken begann. Die letzten großen Veränderungen erfuhr der Platz, als 2004 die Staatskanzlei in das Hotel Rose einzog.

Bis heute wird die besondere Bedeutung des Kochbrunnens betont.

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