Aachen – Verkehrslenkende Maßnahmen in der Vorweihnachtszeit

Park-and-Ride-Angebot mit günstigem Ticket nutzen – APAG-Parkhäuser in den Randbereichen haben freie Kapazitäten – Zusätzliche ASEAG-Fahrten, größere Busse an den Samstagen

 

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Bild zeigt von links nach rechts: Herbert Sliwinksi, Technischer Geschäftsführer der APAG, Heike Ernst, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr und Sondernutzungen der Stadt Aachen, Stadtbaurat Werner Wingenfeld, Uwe Müller, Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement der Stadt Aachen, Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), und Sander Lutterbach, Leiter Verkehrslenkung und Betriebssteuerung der ASEAG. Foto: Stadt Aachen.

Aachen (NRW) – Rund 1,5 Millionen Menschen werden in den nächsten Wochen die Aachener Innenstadt besuchen. Das Weihnachtsgeschäft hat begonnen, außerdem wird am kommenden Freitag (20. November) der Weihnachtsmarkt eröffnet. Die Stadt Aachen, die APAG, die ASEAG sowie der Märkte- und Aktionskreis City (MAC) haben gemeinsam verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Besuchern die An- und Abfahrt und den Aufenthalt in Aachen so angenehm wie möglich zu gestalten.

„Unser neues Parkleitsystem, das im Frühjahr in Betrieb ging, wird unter anderem dazu beitragen, dass Autofahrer über freie Parkplätze informiert sind“, sagte Planungsdezernent Werner Wingenfeld auf einer Pressekonferenz am Montag (16. November). Außerdem werden wieder Verkehrskadetten eingesetzt, zentrale Haltestellen für Reisebusse eingerichtet und über Park-and-Ride-Aktionen informiert, so Wingenfeld.

Einzelhandel: ein Fünftel des Jahresumsatzes in der Vorweihnachtszeit  

„Für den Einzelhandel sind die kommenden Wochen  sehr wichtig. 20 Prozent des Jahresumsatzes wird in dieser Zeit gemacht“, erläuterte Manfred Piana, Geschäftsführer des Märkte- und Aktionskreises City (MAC). Uwe Müller, Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement der Stadt Aachen, empfiehlt den Besuchern, möglichst öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen: „Die Zahl von Park-and-Ride-Parkplätzen an den regionalen Bahnhöfen im Umland hat sich in den letzten Jahren extrem erhöht. Aber auch in Aachen haben wir am Westfriedhof an der Vaalser Straße, am Waldfriedhof Monschauer Straße, am Berliner Ring Ecke Jülicher Straße und am Tivoli-Parkhaus Park-and-Ride-Plätze geschaffen.“ Ein besonderes ASEAG-Park-and-Ride-Ticket kostet nur 5 Euro für fünf Personen hin und zurück in die Innenstadt, es schließt am Parkhaus Tivoli auch die Parkgebühren mit ein, an den übrigen Parkplätzen ist das Parken ohnehin kostenlos.

Herbert Sliwinksi, Technischer Geschäftsführer der APAG, wirbt dafür, in Zeiten mit der größten Verkehrsbelastung auch die Parkhäuser in den Randbereichen, zum Beispiel am Alleenring, in Anspruch zu nehmen. „Unsere Kapazitäten reichen normalerweise aus, aber an Samstagen könnte es gegen 11 bis 12 Uhr in der Innenstadt schon mal zu Engpässen kommen“, erläuterte er auf der Pressekonferenz. 5.500 von insgesamt 7.900 Parkplätzen werden unter der Obhut der APAG bewirtschaftet.

Verkehrskadetten helfen

Für Reisebusse wurden drei Haltestellen in der Innenstadt eingerichtet: An der Karmeliterstraße, Sandkaulstraße und am Theaterplatz. „Wir haben auch wieder viele Verkehrskadetten im Einsatz“, so Heike Ernst, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr und Sondernutzungen der Stadt Aachen. Sperrungen werde es nur in seltenen Ausnahmefällen geben – bedarfsorientiert. Wie in den vergangenen Jahren auch wurde der Taxenstand am Markt wieder auf die Jakobstraße an der Ecke Klappergasse verlegt.

Echtzeitdaten werden mit der „ASEAG Mobil“-App angezeigt

Für die ASEAG sind die Samstage vor Weihnachten mit einer erheblichen Steigerung der Fahrgastzahlen verbunden: 35 Prozent mehr Menschen werden transportiert, „rund 200.000 am Tag, fast wie an einem normalen Wochentag“, erläutert Sander Lutterbach, Leiter Verkehrslenkung und Betriebssteuerung der ASEAG. Neben 120 zusätzlichen Fahrten pro Samstag werden größere Busse als sonst eingesetzt: „Wo wir einen 12 Meter langen Solobus eingesetzt hätten, nehmen wir einen 18 Meter langen Gelenkbus. Aus einem 18 Meter langen Bus wird ein 25 Meter langer Doppelgelenkbus“, so Lutterbach.

Er empfiehlt die Verwendung der  kostenlosen App „ASEAG Mobil“, die für Android-Smartphones und Apple-Geräte erhältlich ist. Für die mehr als 2.000 ASEAG-Bushaltestellen werden Echtzeitdaten angezeigt, das heißt, dass bei Verspätungen in den meisten Fällen die voraussichtliche tatsächliche Abfahrtszeit auf dem Handy sichtbar ist.

 

Weitere Informationen unter:

www.aachen.de/parkandride

www.aseag.de

www.apag.de

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Text: Stadt Aachen

 

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