Buchvorstellung und Gespräch mit dem Soziologen Natan Sznaider am 24. Juli um 19 Uhr im Jüdischen Museum Frankfurt

Diesen und anderen Fragen geht Natan Sznaider, Prof. für Soziologie an der Akademische Hochschule Tel Aviv, an diesem Abend im Gespräch mit der Historikerin Ulrike Jureit vom Hamburger Institut für Sozialforschung und dem Historiker Jonas Kreienbaum von der Universität Rostock nach. Die Moderation übernimmt die Direktorin des Jüdischen Museums, Prof. Mirjam Wenzel.
Ausgangs- und Bezugspunkt des Gesprächs bilden die Struktur des Buchs selbst. Im ersten Teil widmet sich dieses eingehend dem Leben und Werk der politischen Theoretikerin Hannah Arendt, des Psychiaters und Schriftstellers Franz Fanon, des Soziologen und Schriftstellers Albert Memmi wie auch des Literaturtheoretikers Edward Said.
Der zweite Teil des Buchs kreist um aktuelle Reizthemen, die als „Fluchtpunkte der Erinnerung“ reflektiert werden. Daran anknüpfend wird das Gespräch auch auf aktuelle Debatten wie etwa die geplante Rede von Achille Mbembe zur Eröffnung der Ruhrtriennale, die IHRA-Definition von Antisemitismus versus die Jerusalem Declaration, den sogenannten Historikerstreit 2.0 und die documenta 15 eingehen.
Buchvorstellung und Gespräch finden in deutscher Sprache am Sonntag, 24. Juli um 19 Uhr im Jüdischen Museum statt. Anmeldungen werden bis Freitag, 22. Juli, per E-Mail an besuch.jmf@stadt-frankfurt.de entgegen genommen. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt fünf Euro.
Die Ausstellung „Rache. Geschichte und Fantasie“ ist an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet. Medienvertreter sind eingeladen, sich per E-Mail an rivka.kibel@stadt-frankfurt.de anzumelden.








