Frankfurt am Main – Oberbürgermeister Peter Feldmann erneut zu Gast in der Karl-Kirchner-Siedlung in Preungesheim

Hausbesuche Karl Kirchner Siedlung

Oberbürgermeister Peter Feldmann macht Hausbesuche in der Karl-Kirchner-Siedlung in Preungesheim, aufgenommen am Donnerstag (03.08.2017) in Frankfurt am Main. Foto: Salome Roessler

Frankfurt am Main – (kus) Oberbürgermeister Peter Feldmann war bereits im April in der Karl-Kirchner-Siedlung in Preungesheim. Am Donnerstag, 3. August, hat der Oberbürgermeister seine Hausbesuche in der Jaspertstraße fortgesetzt, um sich auch dort über den aktuellen Stand der Sanierungsmaßnahmen zu informieren.

Das Stadtoberhaupt freute sich über die Veränderungen: „Durch die Sanierung wirkt die Siedlung insgesamt heller und freundlicher, die Wohnqualität wurde wesentlich verbessert und aufgewertet. Darüber hinaus sorgen zwei Siedlungshelfer für Sauberkeit in der Siedlung und übernehmen kleinere Dienstleistungen, wie die Erledigung von Einkäufen für ältere Bewohner und Handwerkertätigkeiten. Ihre Arbeit wird von den Mietern sehr geschätzt.“

Die Karl-Kirchner-Siedlung hat etwa 3000 Einwohner und umfasst insgesamt 1333 Wohneinheiten, die meisten davon im Besitz der Wohnheim GmbH. Die Großsiedlung war jahrelang eine begehrte Wohnlage, die jedoch in den 1980er Jahren von ökonomisch aufstrebenden Mietern verlassen wurde. Hinzugezogen sind oft Bewohner und Familien, die über ein geringeres Budget verfügen, um ihren Alltag zu bewältigen. Die Verdichtung verschiedenster Problem- und Lebenslagen der Bewohner führte zu einem schlechten Image der Siedlung.

Um diesem Image entgegenzuwirken und die Lebensbedingungen der Bewohner zu verbessern, wurde die Karl-Kirchner-Siedlung bereits im Jahr 2000 in das „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ aufgenommen und ein Quartiersmanagement eingerichtet. Im Sommer 2013 wurde eine erneute Phase des Programms, ausgelegt auf fünf Jahre, eingeführt.

Auch die Wohnheim GmbH setzt sich seit Jahren konstruktiv für die Siedlung ein. Seit 1998 wurden in mehreren Bauphasen die Gebäude grundlegend saniert. Das noch nicht abgeschlossene Sanierungsprogramm beinhaltet die Wärmedämmung der Außenwände, die Erneuerung der Außenfassaden und Außeneingänge, den Einbau von Isolierfenstern und Zentralheizungen sowie die Sanierung der Dächer und Balkone. Zudem wurden die Elektroleitungen erneuert, und Bäder und Küchen neu gefliest.

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Urheber: Presseamt Frankfurt am Main

 

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