Hamburg – Erfolgs-BID wird weitergeführt: Senat beschließt die Einrichtung des BID Hohe Bleichen / Heuberg II

Deutschland-24.com - Hamburg - Aktuell -Hamburg – Heute wurde der Business Improvement District (BID) Hohe Bleichen / Heuberg II offiziell durch Rechtsverordnung des Senats eingerichtet. Das BID Hohe Bleichen / Heuberg II ist das Nachfolge-BID für die Straße Hohe Bleichen und den Heuberg.

Das erste BID Hohe Bleichen / Heuberg wurde im August 2009 für fünf Jahre eingerichtet. Mit einem Budget von rund 2 Mio. Euro wurde der gesamte öffentliche Raum des BID neu gestaltet und der zuvor als Parkplatz genutzte Heuberg in einen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität umgewandelt.

Senatorin Jutta Blankau: „BIDs sind weiterhin ein Erfolgskonzept für Hamburg, das auch bundesweiten Vorbildcharakter hat. Die Investitionen der letzten Jahre im BID Heuberg und Hohe Bleichen haben viel für das Quartier bewirkt. Das diese positive Entwicklung jetzt durch die Grundeigentümer verstetigt wird, freut mich daher umso mehr.“

Die Akteure des Einzelhandels- und Dienstleistungszentrums Hohe Bleichen / Heuberg möchten das Instrument des BID nutzen, um die in dem ersten BID geschaffenen Standards zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts weiter zu stärken. Es soll sich auch zukünftig fließend und ohne optische Brüche ins Innenstadtbild integrieren und sich weiterhin gegenüber anderen Innovationsbereichen etablieren. Dafür sind u.a. zusätzliche Reinigung und Pflege des öffentlichen Raums, Durchführung von Veranstaltungen und der Einsatz eines Quartiersmana-gements vorgesehen. Zudem soll eine dem hohen Standard des Standorts angemessene Weihnachtsbeleuchtung angeschafft und betrieben werden.

Aufgabenträgerin ist die Zum Felde BID Projektgesellschaft. Sie hat bereits das erste BID für diesen Standort betreut und ist Aufgabenträgerin des benachbarten BID Passagenviertel. Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen in der Laufzeit von fünf Jahren etwas mehr als 900.000 € zur Verfügung, die aus privaten Mitteln der Grundeigentümer finanziert werden.

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Text: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Dr. Magnus-Sebastian Kutz, Hamburg

 

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