
Neben dem Parkplatz hat sich der Japanische Staudenknöterich ausgebreitet. Die im 19. Jahrhundert aus Asien eingeführte Pflanze ist äußerst wuchsfreudig, bildet aus ihren Wurzelausläufern bis zu vier Meter hohe und dichte Bestände und breitet sich sehr schnell aus. Weil die heimischen Pflanzen dadurch massiv verdrängt werden, ist aus Naturschutzsicht eine Entnahme des Japanischen Staudenknöterichs sinnvoll und erforderlich.
Anschließend wird der Bereich in ein Wäldchen umgewandelt. Den Eichen vorgelagert sein wird ein Saum aus gebietsheimischen Sträuchern. Die Pflanzung ergänzt damit das bereits vorhandene Wäldchen aus Birken und Eichen. Die Maßnahme erfolgt auf Anregung des Stadtbezirksrates Herrenhausen-Stöcken. Die Kosten in Höhe von 15.000 Euro werden als Ersatzmaßnahme für Eingriffe in den Naturhaushalt aus finanziellen Mitteln des städtischen Ökokontos finanziert.
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