Hessen – Grüne – Start des Schulischen Integrationsplans: Zukunftsperspektive in Hessens Schulen für geflüchtete Kinder

News-24.Today - Hessen-Tageblatt - Grüne Politik - Aktuell -Hessen / Wiesbaden – Geflüchtete Kinder: Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres startet auch der von der Regierungskoalition von CDU und GRÜNEN erarbeitete Schulische Integrationsplan.

„Bildung ist der Schlüssel zur Integration. Der Schulische Integrationsplan ist ein weiterer Baustein, um den aus ihren Heimatländern vor Krieg und Gewalt geflüchteten Kindern eine neue Perspektive bei uns in Hessen zu geben“, erklärt Mathias Wagner, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Der Schulische Integrationsplan schafft ein strukturiertes und verlässliches Lernumfeld, das sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiert und unterstützt die Schulen mit zusätzlichen Ressourcen, um diese Aufgabe stemmen zu können.“

„Die Lehrerzuweisung nach Sozialindex wird hierfür zusätzlich zu der ohnehin vorgesehenen Steigerung von 300 auf 600 Stellen um weitere 200 Stellen bis zum Ende der Legislaturperiode erhöht. So ist gewährleistet, dass Schulen, die Besonderes leisten auch besonders durch zusätzliche Lehrkräfte unterstützt werden“, so Wagner weiter. „Außerdem werden erstmalig bereits zum Schuljahreswechsel zusätzliche Ressourcen zur Verfügung gestellt, wenn durch die Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger die Klassengrößen zu stark ansteigen. Dadurch können die Schulen dann entscheiden, ob sie die Klassen teilen, zusätzlichen Förderunterricht anbieten oder mit zwei Lehrkräften pro Klasse zu arbeiten wollen.“

„Ansonsten sieht der Schulische Integrationsplan weitere 60 Stellen für die Deutschförderung vor, damit Schülerinnen und Schüler, die in Regelklassen wechseln, weiter beim Lernen der deutschen Sprache unterstützt werden“, führt Wagner aus. „Ebenso können Lehrerinnen und Lehrer an einem umfangreichen Fortbildungs- und Beratungsprogramm teilnehmen, und auch Aufnahme- und Beratungszentren sowie der Schulpsychologische Dienst erhalten zusätzliche Stellen, um die Herausforderung zu bewältigen.“

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Text: Nathalie Fornoff
Stellv. Pressesprecherin
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden

 

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