
Die Ergebnisse der Umfrage überraschten nicht wirklich, so Degen. Tagtäglich falle an den Schulen Unterricht aus, der entweder gar nicht oder nicht fachlich vertreten werde. Laut Umfrage falle an mehr als 20 Prozent der Schulen regelmäßig, das heißt mehr als 10 Stunden pro Monat, Unterricht aus. 53 Prozent der Eltern geben an, dass der Unterricht sehr häufig (5 bis 10 Stunden) oder regelmäßig (mehr als 10 Stunden) ausfalle.
„Es kann nicht sein, dass der Minister sich wegduckt und sich weiter ahnungslos gibt. Das Problem kleinreden und nur auf Vertretungsregelungen hinzuweisen, hilft keinem Schüler und keiner Schülerin“, so Degen. 22,6 Prozent der Lehrkräfte gaben an, dass im Vertretungsfall mehr als 10 Stunden pro Monat nicht in Form von Fachunterricht stattfinde, sondern durch alternative Beschäftigung der Kinder und durch nichtpädagogische Lehrkräfte erfolge.
Schon die Kleine Anfrage der SPD zur Vertretungsreserve habe belegt, dass die Stellen, die für Vertretung vorgesehen sind, zum Großteil nicht besetzt seien. Während andere Bundesländer, wie Baden-Württemberg und Bayern Zahlen liefern könnten, werfe Minister Ahnungslos nur Nebelkerzen und verharmlose.
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Gerfried Zluga
Stellv. Pressesprecher
Parlamentarischer Referent Petitionen
SPD-Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1 – 3, 65183 Wiesbaden






