Stadt Hanau – Münchner Presse feiert Inszenierung aus Hanau

Festspiel-Musical am Deutschen Theater – Gespräche über weitere Kooperation laufen.

Hessen-Tageblatt - Presseportal - Hanau -Hanau – Begeistertes Publikum in Hanau, zwei Auszeichnungen mit dem Deutschen Musical Theater Preis und jetzt noch überschwängliche Kritiken in den großen Münchner Zeitungen: Das Musical „Vom Fischer und seiner Frau“ der Brüder Grimm Festspiele entwickelt sich mehr und mehr zum Hanauer Exportschlager. Nachdem die Inszenierung 2017 im Amphitheater uraufgeführt wurde, gastiert das Ensemble derzeit am Deutschen Theater in München – und wird für seine Leistungen in den örtlichen Medien gefeiert.

„Einen Riesen-Coup“ habe das Deutsche Theater mit dem Gastspiel aus Hanau gelandet, befindet etwa das Portal „ganzmuenchen.de“. Die „Süddeutsche Zeitung“ hebt den Ideenreichtum hervor, mit denen die schlichte Märchenvorlage umgesetzt worden sei und lobt neben der Qualität der Hauptdarsteller Anna Montanaro und Ron Holzschuh besonders das geistreiche Zusammenwirken des Kreativteams aus dem Autor Kevin Schroeder, dem musikalischem Leiter Markus Syperek und dem Regisseur Holger Hauer. Die Verpflichtung aus Hanau sei schlichtweg „ein guter Fang“ für das Deutsche Theater, so die „Süddeutsche Zeitung“.

Für die Brüder Grimm Festspiele sind die Auftritte in München, die noch bis zum 12. August andauern, das zweite Gastspiel. Im vergangenen Jahr war das Ensemble von Intendant Frank-Lorenz Engel mit der Inszenierung „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ am Admiralspalast in Berlin zu sehen. „Das Interesse von diesen großen, renommierten Häusern spricht für die hohe Qualität, die wir bei unseren Festspielen bieten“, freut sich Engel. Der Intendant befindet sich momentan in Gesprächen mit dem Deutschen Theater München über eine Fortsetzung der Kooperation. „Entschieden ist noch nichts, aber das Interesse ist da, was mich sehr freut.

Die Leitung aus München war in diesem Jahr bei mehreren Aufführungen in Hanau und ist sehr angetan von unseren Inszenierungen.“
Der Aufwand und die Vorbereitungen, die erforderlich waren, um die Freilichtinszenierung auf einen geschlossenen Bühnenraum anzupassen, haben sich in der Tat voll ausgezahlt: Das preisgekrönte Musical, das im vergangenen Jahr den Deutschen Musical und Theater Preis für die besten Liedtexte (Kevin Schroeder) und die beste Hauptdarstellerin (Anna Montanaro) bekam, fährt nun auch in der bayrischen Metropole mit voller Kraft voraus. Die Premiere am 3. August wurde mit Standing Ovations gefeiert.

Der „Münchner Merkur“ lobt das gesamte „Ensemble, das Großes leistet“ und hebt die Ernsthaftigkeit der Inszenierung hervor, in der es „emotional oft ans Eingemachte“ gehe. Die „Münchner Abendzeitung“ sieht den Verdienst der Hanauer darin, dem „schönen, aber doch überschaubar komplexen Märchen reichlich Substanz und – im Wortsinn – Tiefe zu geben“. Für den „Donaukurier“ ist das Musical „ein so blutvolles und kluges Augenfutter, wie man es sich nur wünschen kann (…) und die zwölf Darsteller sind überhaupt eine Wucht“.

Alles in allem entstehe „aus allen Ingredienzien ein runder und beglückender Abend“. Auch online würdigt man die Hanauer Produktion als ein in „jeglicher Hinsicht fantastisches Musical“, das „ganz sicher keinen Vergleich mit den Blockbustern der Branche zu scheuen braucht“ (kulturinmuenchen.de).

Intendant Frank-Lorenz Engel sieht die Qualität und die Resonanz als Schlüssel für den Ausbau der bundesweiten Bekanntheit der Festspiele und die überregionale Vermarktung des Standorts Hanau: „Wenn wir unsere Bedeutung als Festspielstadt ausbauen wollen, ist die Vielfalt der Produktionen ein wichtiger Faktor, die mediale Bekanntheit zudem unerlässlich.“ Die positive Resonanz auf die Hanauer Inszenierung sei daher besonders erfreulich.

***
Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

 

Kommentare sind geschlossen.