
Jan Rinnert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heraeus Holding GmbH, unterzeichnete gemeinsam mit dem OB jetzt die Vereinbarung zur Entwicklungspartnerschaft. Er sagte: „Heraeus wird die Aktivitäten unterstützen, das freiwerdende Industrie-Areal in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau und möglichen Investoren einer urbanen Anschlussnutzung zuzuführen“.
Den Vertragspartnern liege daran, dass „eine wirtschaftlich und strukturell optimierte Nachnutzung“ für das Quarzglas-Areal ermöglich werde, heißt es in der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung. Heraeus hat bislang keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie die freiwerdende Liegenschaft an einen Investor verkaufen oder für eigene Zwecke vorhalten und selbst weiternutzen werde, heißt es in der Absichtserklärung. Werde das rund fünf Hektar große Areal veräußert, sei die Stadt Hanau bestrebt, mit dem potentiellen Investor erforderlichenfalls städtebauliche Verträge über Planung und Erschließung abzuschließen auf der Grundlage angestrebter vorhabenbezogener Bebauungspläne.
„Wir werden unsere Bebauungsplanung eng mit Heraeus abstimmen“, versicherte OB Kaminsky im Gespräch mit Rinnert. Für die Aufnahme etwaiger Zwischennutzungen nach Aufgabe des Standortes und vor Entstehen des „Urbanen Entwicklungspark Hauptbahnhof“ sage die Stadt „ihre volle Unterstützung“ zu.
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