Wiesbaden – „Gleducare“ bis 2020 – Fachkräfte für den Bereich Hebamme und Pflege

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Der Magistrat hat sich in seiner Sitzung am Dienstag, 30. Juli, mit der Kofinanzierung des ESF-Projektes (Europäischer Sozialfonds) „Gleducare“ befasst.

„Gleducare“ (German language for education and care) hat das Ziel, Migrantinnen mit unterschiedlichem Bildungsniveau und unterschiedlichen sprachlichen Vorkenntnissen zum Einsatz als Fachkräfte in den Berufsfeldern Gesundheit, Erziehung und Soziales zu befähigen.

Durch die Komplementärfinanzierung des Projektes sieht Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz einen aussichtsreichen Weg, dem Fachkräftemangel in diesen Berufsfeldern entgegenzuwirken: „Unser Ziel ist es, auch auf diesem Wege dringend benötigte Fachkräfte wie etwa Pflegekräfte und Hebammen für Wiesbaden zu gewinnen. In enger Kooperation mit Ausbildungsstätten und Arbeitgebern geht es letztendlich darum, für die Berufe zu interessieren, zu qualifizieren und auch zu motivieren.“ Insgesamt übernimmt das Wirtschaftsdezernat rund 29 Prozent der Gesamtkosten in der zweijährigen Projektlaufzeit.

Migrantinnen zwischen 18 und 55 Jahren mit unterschiedlichen beruflichen Vorkenntnissen und Interesse an einer Ausbildung in den genannten Bereichen, können an dem Programm teilnehmen. Es läuft bis zum 31. Dezember 2020; alle relevanten Informationen sind unter www.berufswege-fuer-frauen.de zu finden.

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