Bildungsdezernentin Weber erläutert Ausbauzahlen bei der Kinderbetreuung

Grundlage für die Ausbauplanung der Betreuungsangebote ist der Kindertagesstättenentwicklungsplan (KEP). Die Fortschreibung 2016 dieses Berichts wurde jüngst im Magistrat verabschiedet. Im KEP werden die Entwicklung der Kinderzahlen für das Stadtgebiet insgesamt und detailliert für die einzelnen Stadtteile dargestellt. Auch die bestehenden Betreuungsangebote werden aufgezeigt. Darüber hinaus bietet der Bericht einen Ausblick auf die Maßnahmen zur Angebotserweiterung bis 2020. „Wir haben in Frankfurt mit dem jährlichen Bericht zum Stand und den Perspektiven der Kindertagestättenentwicklungsplanung ein sehr gut funktionierendes Steuerungs- und Planungsinstrument, das eine frühzeitige Bedarfs- und entsprechende Ausbauplanung ermöglicht. Differenziert nach Stadtteilen erhalten wir ein konkretes Bild der Bedarfe in unserer Stadt und planen auf dieser Grundlage den Ausbau“, so Weber.
Trotz der stark wachsenden Kinderzahlen in der Stadt werden gute Quoten in der Versorgung erreicht. Der Ausbau für Kinder unter drei Jahren ist in Frankfurt sehr weit fortgeschritten, so dass derzeit über 10.500 Plätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung stehen. Damit wird ein Versorgungsgrad von 45 Prozent für die unter Dreijährigen erreicht. „Frankfurt steht mit dieser guten Bilanz hessenweit an der Spitze“, sagt Weber.
Im Kindergartenbereich werden schon jetzt 96 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreut, 75 Prozent von ihnen ganztags. Weber: „Mein Ziel ist es hier, die hundertprozentige Versorgung schnellstmöglich zu erreichen“.
Rechnet man platz- und schulbezogene Angebote zusammen, werden auch im Grundschulbereich derzeit bereits über 60 Prozent der Kinder ganztägig betreut. „Mein Ziel ist es, auch für die Kinder in der Grundschule ein flächendeckendes, ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot bereit zu stellen und dafür kämpfe ich. Ein einheitliches Strukturmodell für die Entwicklung zu ganztägig arbeitenden Schulen ist bereits in Arbeit“, erklärt Bildungsdezernentin Weber.







