Frankfurt am Main – Oberbürgermeister Peter Feldmann eröffnet Festakt zu Verleihung der Buber-Rosenzeig Medaille in der Paulskirche

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Festakt Woche der Brüderlichkeit – Foto: Freigegeben – Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt am Main – (kus) Buber-Rosenzeig Medaille: Frankfurt und seine Paulskirche sei genau der richtige Ort für diese Feier, so Oberbürgermeister Feldmann: „Im Jahr 2017 feiert die Evangelische Kirche die 500. Wiederkehr des Thesenanschlags Martin Luthers in Wittenberg, die damit verbundene Erinnerung an 500 Jahre Reformation.

Mit der „Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden“ (KLAK) zeichnet die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit eine Institution aus, die es sich zum Ziel gesetzt hat kirchliche Judenfeindschaft in Theologie und Praxis entgegenzutreten, die sich dem in diesem Punkt schwierigen Erbe Martin Luthers stellt.“

Der Oberbürgermeister: „Die Konsequenzen, die wir aus dem Erinnern an das Menschheitsverbrechen der Schoa für unser Land und für unsere Stadt ziehen, sollen unser Gefühl für die Würde eines jeden Einzelnen Menschen stärken. Darum zielen Jene, die uns von unserer Geschichte abschneiden und einen Schlussstrich ziehen wollen, nicht auf unsere Geschichte, sondern sie wollen eine andere Zukunft. Darum ist die heutige Verleihung der Buber-Rosenzweig Medaille an die KLAK das gelungene und richtige Zeichen in einer bewegten Zeit. Erinnerung ist kein Ballast, sondern Voraussetzung für eine gute Zukunft.“

 

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