Frankfurt am Main – Stadtentwicklung: Zentralisierung der städtischen IT wird weiter vorangetrieben

Stadtrat Schneider unterzeichnet Auftrag zur Beschaffung eines Tools für das stadtweite Lizenzmanagement.

Hessische-Nachrichten - Stadt Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – (ffm) IT-Dezernent Jan Schneider hat einen Auftrag zur Beschaffung eines Tools für das stadtweite Lizenzmanagement in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro unterzeichnet. Die Beschaffung dieses Software-Asset-Management-Tools ist Teil eines größeren Projektes zur Etablierung eines stadtweiten Lizenzmanagements.

Trotz der in den vergangenen Jahren bereits vorangetriebenen Zentralisierung der städtischen IT-Landschaft gab es bisher keinen vollständigen zentralen Überblick über die in den verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung eingesetzte Software. Diese Transparenz soll nun mit der Beschaffung eines Tools für das zentrale Lizenzmanagement geschaffen werden.

„Durch die Stärkung des zentralen Lizenzmanagements mit dem nun beschafften Tool kann die Wirtschaftlichkeit des Softwareeinsatzes gesteigert werden, da Beschaffungen gleichartiger Software leichter zentral gebündelt werden können. Durch ein zentrales Lizenzpooling können vorhandene Software-Lizenzen im Bedarfsfall auch über Ämtergrenzen hinweg verwendet und damit unnötige Lizenzkäufe vermieden werden“, erklärte Schneider.

Gleichzeitig besteht durch den transparenten Überblick an zentraler Stelle auch eine wesentlich höhere Rechtssicherheit. So können Unter- oder Falschlizenzierungen samt entsprechender Vertragsstrafen vermieden werden, die ansonsten aufgrund der ständigen Änderungen der Lizenzmodelle durch die Hersteller leicht entstehen. Zu guter Letzt ist es auch aus Sicht der städtischen IT-Sicherheit vorteilhaft, einen zentralen und vollständigen Überblick über die im Einsatz befindliche Software zu haben.

Bereits in der Vergangenheit konnten durch die Zentralisierung des IT-Einkaufs und das zentrale Lizenzmanagement bei der Beschaffung von Hard- und Software erhebliche Einsparungen erzielt werden. Aufgrund besserer Konditionen in Folge größerer Abnahmemengen konnten die Beschaffungskosten insgesamt um über eine Millionen Euro pro Jahr gesenkt werden. „Durch die Einführung des Software-Asset-Management-Tools wird die Wirtschaftlichkeit sowie die IT- und Rechtssicherheit im Bereich des Softwareeinsatzes weiter gestärkt“, sagte Schneider.