Frankfurt am Main – Von Pizzen, Bunkern und dem Reiz des scheinbar Unscheinbaren

Volkshochschule widmet dem Stadtteil Heddernheim ein fotografisches Porträt

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Heddernheim: U-Bahn-Eingang – Copyright:Hans-Ulrich Albus

Frankfurt am Main (HE) – (pia). Frankfurts Stadtteile unterscheiden sich immens voneinander. Reizvoll für das Auge des Fotografierenden ist nicht nur deren Vielfalt und dass sich Frankfurt zugleich als Metropole und Dorf präsentiert, sondern auch, wenn sich zunächst Unscheinbares in überraschende Bildwelten wandeln lässt. Das ist das Ergebnis zweier Fotokurse der Frankfurter Volkshochschule (VHS) zum Thema Stadtteilfotografie.

Angeleitet vom Frankfurter Fotografen Hartmuth Schröder haben Kursteilnehmer in den letzten beiden Jahren in Heddernheim fotografiert. Die Aufnahmen aus dem als „Klaa Paris“ bekannten Stadtteil zeigen Ansichten der Ernst-May-Siedlung und des Nord-West-Zentrums, die Müllverbrennungsanlage und die VGF-Werkstadt, den alten Jüdischen Friedhof und die Kirchen St. Thomas und St. Peter und Paul, den Blumen- und den Seifenladen sowie den Fußball- und Karnevalsverein. Heddernheims Bewohner, Mitarbeiter der Pizzabäckerei, der Buchhändler, der Pfarrer, der Inhaber der Lotto-Annahmestelle und des Wasserhäuschens, geben dem Stadtteil ein Gesicht.

Die Ergebnisse sind ab dem 15. April in einer Ausstellung zu sehen. Die vier an der Ausstellung Beteiligten, Helga Fiedler, Christine Meinecke, Hans-Ulrich Albus und Helmut Plaha, sind passionierte Hobbyfotografen. Hartmuth Schröder ist selbstständiger Werbefotograf und freiberuflicher Dozent an der Frankfurter Volkshochschule.

Die Ausstellung wird bis zum 14. Mai in den Fluren des zweiten und dritten Obergeschosses im VHS-Gebäude in der Sonnemannstraße 13 zu sehen sein. Die Vernissage findet am Dienstag, 14. April, um 19 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei.

Nähere Auskünfte zu den VHS-Fotografiekursen erteilt Ingrid Lippold telefonisch unter 069/212-38473.

 

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