
„Uns alle muss interessieren, was mittelfristig in den Bankentürmen in Frankfurt an Finanzwirtschaft vor Ort ist. Es gibt Herausforderungen und Trends die es aktiv zu gestalten gilt, statt sie treiben zu lassen und abzuwarten“, sagte Eckert. Der regulatorische Rahmen der Finanzwirtschaft müsse im Sinne von Sicherheit, Seriosität und des Verbraucherschutzes besser genutzt werden. Der Finanzsektor habe der Realwirtschaft zu dienen. Gerade mit Frankfurt als der Hauptstadt der Regulation bestehe ein gesteigertes Interesse an Einmischung aus Hessen.
„Für die Fortentwicklung und den langfristigen Erfolg des Finanzplatzes Frankfurt im internationalen Wettbewerb bedarf es einer spürbaren Innovationskraft. Nur ein für Trends aufgeschlossener Finanzstandort kann sich auf Dauer im Wettbewerb erfolgreich positionieren“, so Eckert.
Dazu brauche es Ideen und verstärkte Initiativen des Landes und des Bundes, denn der Finanzstandort Frankfurt sei auch ein Thema für Berlin. Eckert warf der Union vor, in Wiesbaden und Berlin Teil des Problems und nicht seine Lösung zu sein. Die grundlegende Veränderung durch die digitale Transformation der Wirtschaft schaffe Baustellen, die nicht wie im Bereich der Fintechs vom Land mit den notwendigen Maßen Förderung und Unterstützung fänden. Hier sei die Landesregierung gefordert, aber in ihrem Antrag sage die CDU-Fraktion dazu nicht wirklich etwas aus, so Eckert.
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Text: Valeska Fuhr
Mitarbeiterin Pressestelle
SPD-Fraktion im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1 – 3, 65183 Wiesbaden







