Stadt Hanau – Claus Kaminsky begrüßt Altlandrat Hans Rüger als Hanauer Neubürger

Besuch zusammen mit Erich Pipa.

Hessen-Tageblatt - Presseportal - Hanau -Hanau – Die Stadt Hanau ist um einen bekannten Neubürger reicher: Hans Rüger, Altlandrat des Main-Kinzig-Kreises, lebt seit Kurzem in einer Wohnanlage der Vereinten Martin Luther + Althanauer Hospital Stiftung. Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Erich Pipa, bis Juni 2017 Landrat, begrüßten den fast 93-Jährigen nun gemeinsam in der Brüder-Grimm-Stadt.

„Hans Rüger unterstützt mit seinem Umzug Hanau auf dem Weg zur kleinsten hessischen Großstadt“, meinte Kaminsky beim Besuch des von 1974 bis 1987 wirkenden Main-Kinzig-Landrats, der vor der Gebietsreform seit 1968 an der Spitze des ehemaligen Kreises Gelnhausen gestanden hatte. Eigentlich hätte er Rüger gerne in einigen Monaten zum 100.000 Bürger der Brüder-Grimm-Stadt auserkoren. Aber er habe die „Einbürgerung“ nun „vorgezogen, weil der frühere Landrat es nicht abwarten konnte Hanauer zu werden“, zollte der OB augenzwinkernd dem aus Linsengericht Zugezogenen seine Wertschätzung.

Und weil Rüger bisher in Hanau noch nicht gemeldet war, übernahm Kaminsky auch diesen Service für den Neubürger. „Schließlich können wir den Schwarzen nicht schwarz in Hanau wohnen lassen“, schmunzelte Pipa, der als Sozialdemokrat ein vertrauensvolles Verhältnis zum Christdemokraten Rüger hat und die Festreden zu dessen 80. und 90. Geburtstag hielt.

Rüger fand es „prima, dass sich Hanaus OB bei mir blicken lässt“. Er fühle sich in der Altenwohnanlage sowie überhaupt in der Brüder-Grimm-Stadt gut aufgehoben. Als er unlängst am Wochenmarkt Blumen habe kaufen wollen, habe eine 87-Jährige spontan angeboten ihn in ihrem Auto mit zum Marktplatz zu nehmen.

Demnächst will Rüger auch den Busverkehr in Hanau ausprobieren. Die Hanauer Straßenbahn hält im Zehn-Minuten-Takt quasi vor seiner Haustür. Damit er einen besseren Überblick gewinnt, hat Oberbürgermeister Kaminsky ihm ein Fahrplanheft zukommen lassen. Und sich mit Rüger bereits auf eine Bratwurst auf dem Wochenmarkt verabredet.

In gewisser Weise schließt sich für Hanaus Stadtoberhaupt mit seinem Treffen mit Pipa bei Rüger der Kreis: „Beide Altlandräte haben mich gefördert, als ich im Landratsamt beschäftigt war, bis ich dann zunächst Bürgermeister von Hanau wurde.“ Nun helfe er Rüger, wenn er gebeten werde, und vertraue weiter auf den Rat von Pipa.

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