Stadt Hanau – Hanauer Seniorenbüro auf Bundesebene aktiv – Barbara Heddendorp neues Vorstandsmitglied im Netzwerk

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Der Bas-Vorstand (von links): Rainer Aalfeld, Barbara Heddendorp, Michael Lindner, Sabine Hantzko, Waltraud Möhrlein, Jens Bechtloff , Gabriella Hinn (Geschäftsführerin), Ina Jaeger, Elfriede Küttinger und Vorsitzender Franz-Ludwig Blömker. Foto: Stadt Hanau – Freigegeben

Hanau (HE) – Die Stadt Hanau ist mit ihrem Seniorenbüro seit kurzem im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) vertreten.

Für den Sozialdezernenten Axel Weiss-Thiel ist die Aufnahme von Barbara Heddendorp in das Gremium ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit der städtischen Einrichtung. Die Mitarbeit im Bundesvorstand biete die Chance, anderen Seniorenbüros Impulse zu geben, als Kooperationspartner bei der Umsetzung von Bundesprojekten mitzuwirken, neue Netzwerke zu nutzen und Erfahrungen auszutauschen.

„Die Menschen, die sich im Hanauer Seniorenbüro engagieren, überzeugen immer wieder durch innovative und kreative Ideen“, lobt Weiss-Thiel. In den vielfältigsten Projekten arbeiteten Ehrenamtliche und Hauptamtliche Hand in Hand. „Es freut mich sehr, dass dies auch über die Stadtgrenzen Hanaus hinaus wahrgenommen wird.“ Zahlreiche Kommunen aus anderen Bundesländern wenden sich an das Hanauer Seniorenbüro und informieren sich beispielsweise über Struktur und Organisation der Nachbarschaftsinitiativen oder über das jüngste Projekt „Rettung aus der Dose“, bei dem wichtige Informationen für den Notfall vor allem in den Haushalten ältere Menschen platziert werden.

„Unser Seniorenbüro kann auf mehr als 200 Frauen und Männer zählen, die sich ehrenamtlich in vielen Projekten engagieren“, betont Uwe Triebel, Fachbereichsleiter Bildung, Soziale Dienste und Integration. „Die Arbeit des Hanauer Seniorenbüros zeigt uns, dass es wichtig ist, das bürgerschaftliche Engagement in einer Kommune zu stärken, um Angebote zu erhalten und neue Ideen trotz finanzieller Engpässe umzusetzen.“ Und Michael Stegmann, Leiter des Seniorenbüros und der Freiwilligenagentur ergänzt: „Unsere Stärke ist die stetige Weiterentwicklung der städtischen Seniorenarbeit in enger Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern.“

„Unser Ziel ist, möglichst viele Seniorenbüros in Hessen für eine Mitgliedschaft bei der BaS zu gewinnen“, sagt deren Geschäftsführerin Gabriella Hinn. Deren Stärke sei es, sich bei ihrer Arbeit an den Ressourcen und Kompetenzen gerade auch der älteren Menschen zu orientieren. Eine starke Positionierung der Organisationen und Einrichtungen in Hessen durch eine Bas-Mitgliedschaft könne Engagement und Bürgerbeteiligung vor Ort stärken und fördern.

Hintergrund:

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS), in denen deutschlandweit 132 Seniorenorganisationen Mitglied sind, 14 davon aus Hessen, arbeitet gemeinnützig, ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Sie fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der Seniorenbüros auf Bundes- und europäischer Ebene. Eines ihrer Ziele ist es, Politik und Öffentlichkeit auf die Chancen langen Lebens aufmerksam zu machen. Die BaS tritt für die Gleichwertigkeit aller Altersstufen ein, fördert Selbstverständnis und Erfahrungswissen der Älteren, unterstützt deren Selbstorganisation und Eigeninitiativen und das freiwillige Engagement älterer Menschen im Rahmen der Seniorenbüros.

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Text: Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
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