
Das Land hat die Feuerwehren in Darmstadt, Lauterbach und Wolfhagen sowie das Zentrallager des Hessischen Katastrophenschutzes in Wetzlar mit Abrollbehältern ausgestattet. Sie enthalten Löschwasser-Außenbehälter, sodass mit einem großen Wasservorrat vom Boden aus gelöscht werden kann. Gleichzeitig können die enthaltenen faltbaren Löschwasserbehälter zur Waldbrandbekämpfung aus der Luft genutzt werden. Dies sei wichtig, da die Aufgaben im Zuge des Klimawandels immer vielfältiger würden.
Goldbach: „Die zunehmenden Starkwetterereignisse führen zu Überschwemmungen, vollgelaufenen Kellern, umgestürzten Bäumen, lahmgelegten Bahnstrecken und Hagelschäden. Das haben wir unlängst erlebt, als im Kreis Offenbach ein Unwetter wütete und die 29 Feuerwehren im Kreis über 1000 Einsätze gemeldet haben. In Langen befreite die Feuerwehr am Sonntagabend mehr als 70 Menschen aus ihren Autos.“
Außerdem nehme die Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit immer mehr zu: „Waldbrände sind in zweierlei Hinsicht extrem gefährlich für das Klima: Erstens fehlen nach einem Brand ganze Waldgebiete und damit ihre Funktion als grüne Lunge. Zweitens verursachen diese Brände schädliche Emissionen und schädigen das Klima weiter“, so Goldbach.
Für all diese Aufgaben sei der Katastrophenschutz in Hessen hervorragend gerüstet. Aber es sei dringend geboten, dass der Bund zusammen mit den Ländern auch für neue Probleme schnell Lösungen finde, beispielsweise bei Anschlägen auf die Stromversorgung durch Hackerangriffe: „Für eine Blackout gerüstet zu sein, bleibt die große Herausforderung unserer Zeit.“
Lisa Uphoff
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
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