Wiesbaden – Vortrag über das Wohlbefinden von Jugendlichen

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Das Amt für Soziale Arbeit der Stadt lädt im Rahmen der Themenreihe „Bildung schafft Zukunft“ zu einem Vortrag mit dem Titel „Wie wohl fühlen sich unsere Jugendlichen? Befunde und Handlungsempfehlungen für die Kommune“ für Dienstag, 26. März, 17 Uhr, in die Aula des Gymnasiums Mosbacher Berg, Mosbacher Straße 59 – Zugang zum Schulgelände über Tiefenthaler Straße/gegenüber Hausnummer 10 – ein.

Referenten sind Jan Schröder, Kommunales Bildungsbüro der Stadt Herne und Beate Hock, Abteilung Grundsatz und Planung im Amt für Soziale Arbeit der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Was berichten Kinder und Jugendliche, wenn sie nach ihrem Wohlbefinden gefragt werden? Welche Ressourcen benötigen Heranwachsende, um ihr Wohlbefinden zu stärken? Welchen Einfluss haben soziale Kontexte auf die Verfügbarkeit dieser stärkenden Faktoren? Mit einem in Deutschland bislang einzigartigen Monitoring-Instrument hat die Stadt Herne Umwelt, Wohlbefinden und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen untersucht. „Wie geht’s dir? UWE“ basiert auf einer Selbsteinschätzung von Kindern und Jugendlichen. Jan Schröder, Leiter des Kommunalen Bildungsbüros der Stadt Herne, wird die Untersuchung, ihre Ergebnisse sowie die Schlussfolgerungen der Kommune vorstellen. Ergänzt wird der Vortrag durch Schlaglichter aus der Wiesbadener Jugendstudie.

„Die UWE-Studie aus Herne und die Wiesbadener Jugendstudie haben gemeinsam, dass sie die Kinder und Jugendlichen zu Expertinnen und Experten ihres Lebensumfeldes machen. Die Ergebnisse sind Hinweise an Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der formalen und non-formalen Bildung sowie an politische Entscheidungsträger. Die Kinder und Jugendlichen schreiben uns Themen auf die Agenda, bei denen aus ihrer Sicht Handlungsbedarf besteht. Wir wollen die Veranstaltung nutzen, gemeinsam Gestaltungsräume und Handlungsempfehlungen in den Bereichen Schule, Freizeit und Familie abzuleiten, mit denen wir Wohlbefinden und Resilienz unserer Jugendlichen stärken können“, erläutert Sozialdezernent Christoph Manjura.

Im Anschluss sind alle Anwesenden herzlich zu Fragen, Diskussion und Austausch aufgefordert. Die Veranstaltung klingt aus mit einem kleinen Stehimbiss, bei dem das Gehörte in informellem Rahmen noch weiter diskutiert werden kann.

Die Reihe richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, bildungspolitisch Interessierte, Fachkräfte sowie Eltern. Die Vorträge sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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