Wiesbaden – „Musikalische Verkehrserziehung“ an Wiesbadener Grundschulen

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Rund 500 Erstklässlerinnen und Erstklässler der Wiesbadener Grundschulen erhalten in diesen Tagen eine „Musikalische Verkehrserziehung“; es handelt sich um ein Projekt der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.“.

Gestartet ist das Projekt in Wiesbaden im Herbst 2015 durch ein privates Sponsoring. Nach positiver Resonanz erklärten sich die „Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.“ und das Büro für Kommunale Bildungsprojekte bereit, das Projekt zukünftig auch ohne private Spende durchzuführen. Seit 2016 tragen beide Partner die Kosten je zur Hälfte. In diesem Jahr belaufen sie sich auf 4.000 Euro. Die Organisation erfolgt durch das Bildungsbüro.

Bestandteil des Projektes ist ein einstündiges Konzert für die Erstklässlerinnen und Erstklässler sowie ein dreistündiger Workshop für die Lehrkräfte. Seit 2013 veranstalten die Kinderliedermacher Beate Lambert und Georg FERRI Feils in anderen Städten Konzerte im Auftrag der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e V.“. Dabei nutzen sie das von Rolf Zuckowski zur Verkehrserziehung initiierte Projekt „Schau mal, hör mal, mach mal mit“. Die Künstler binden die Kinder bei ihren Auftritten aktiv mit ein. Es wird gehüpft, getrampelt und getanzt.

„‘Helfen und Vorsorgen‘ – darum geht es dem Verein ‚Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.‘; da dies der genossenschaftlichen Grundidee der ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ entspricht, unterstützt die R+V Versicherungsgruppe diese Initiative seit Jahren mit großer Überzeugung“, so Dr. Jan Zeibig, der neben seiner Arbeit als R+V-Abteilungsleiter auch die Geschäfte der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.“ führt.

Er ist stolz darauf, dass die R+V und ihre Tochtergesellschaft KRAVAG die gesamte Organisation des Vereins ehrenamtlich übernehmen: „So kommen die Spenden wirklich zu 100 Prozent den Kindern zugute.“ Das Besondere an der „Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.“ ist, dass sie nicht nur verunglückten Kindern hilft, sondern auch nachhaltig zur Unfallverhütung beiträgt. Da viele R+V-Mitarbeiter regelmäßig für den Verein spenden, ist es Dr. Zeibig wichtig, dass das Verkehrssicherheitsprojekt auch in Wiesbaden, dem Hauptsitz der R+V, Kindern mit der „Musikalischen Verkehrserziehung“ hilft, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.

Die „Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V.“ ist eine 1998 gegründete Initiative des Straßenverkehrsgewerbes. Im gemeinnützigen Verein engagieren sich Unternehmer, Vertreter der Straßenverkehrsgenossenschaften, der Berufsgenossenschaft und der Verkehrsgewerbe-Medien sowie die zur R+V Versicherungsgruppe gehörenden KRAVAG-Versicherungen.

Bildungsdezernent Christoph Manjura freut sich, dass die „Musikalische Verkehrserziehung“ auch in diesem Jahr wieder stattfindet: „Ich schätze besonders das nachhaltige Konzept, bestehend aus Konzerten für die Schülerinnen und Schüler und dem Workshop für die Lehrkräfte. Auf unsere diesjährige Ausschreibung haben sich neun Schulen gemeldet. Es werden 25 erste Klassen mit über 500 Kindern teilnehmen“, erläutert Christoph Manjura.

„Vom 23. Oktober bis 27. November finden vier Konzerte statt; sie werden von zwei oder drei Schulen besucht, wobei jeweils eine Schule Gastgeber ist. Am Ende des Durchlaufs werden in den vier Jahren, seit 2015, 28 von 45 Grund- und Förderschulen mit 137 Klassen und rund 3.000 Schülerinnen und Schülern insgesamt teilgenommen haben.“

Der Bildungsdezernent hat am Mittwoch, 24. Oktober, das Konzert in der Joseph-von-Eichendorff-Schule besucht. 128 Schülerinnen und Schüler der gastgebenden Philipp-Reis- und der Ursula-Wölfel-Schule haben die Turnhalle zum Klingen und Schwingen gebracht.

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