Wiesbaden – Neubauplanung für Fritz-Gansberg-Schule wird wieder aufgenommen

Hessen-Tageblatt - News und Themen - WiesbadenWiesbaden – „In der Magistratssitzung am Dienstag habe ich eine Sitzungsvorlage eingebracht, mit der die Finanzierung der nächsten Planungsstufe beschlossen wird. Zunächst müssen die bereits vorliegenden Planungen an die neuesten technischen Vorgaben angepasst werden. Die Verwaltung geht davon aus, dass im vierten Quartal über die Umsetzung des Neubaus entschieden werden kann. Ich freue mich, dass wir somit im Rahmen der Haushaltsplanberatungen über die erforderliche Finanzierung des Neubaus befinden können. Damit hat die Schule eine Perspektive“, teilt Stadtkämmerer und Schuldezernent Axel Imholz mit.

Zum Schuljahr 2017/2018 wird sich die Zügigkeit der Fritz-Gansberg-Schule auf vier Klassen pro Jahrgang erhöhen. Am derzeitigen Standort der Schule kann dieser Raumbedarf nicht realisiert werden. Aus diesem Grund hat die Stadtverordnetenversammlung Ende März zugestimmt, dass Container aufgestellt werden.

Gleichzeitig wurde den Schulvertretern zugesichert, dass der neue Standort im Einvernehmen mit der Schulgemeinde festgelegt wird. Da das neue Schuljahr „fast vor der Tür steht“, wurden die Gespräche zwar unter hohem Zeitdruck, aber dennoch erfolgreich geführt. In zwei Gesprächsrunden wurde mit der Schulleitung, Eltern- und Lehrervertretern über die zur Wahl stehenden Standorte für die Container gesprochen. Neben einem Standort auf der Parkfläche am Moltkering und einer Fläche am Rande des Schulgeländes der Martin-Niemöller-Schule (beide Varianten wurden von der Schule abgelehnt), wurde auch ein Standort auf dem Gelände der Fritz-Gansberg-Schule ins Gespräch gebracht.

„Eine erste Prüfung der städtischen Baugesellschaft hat nun ergeben, dass die Aufstellung von Klassenraumcontainern auf dem dortigen Kleinspielfeld grundsätzlich möglich wäre. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile hat die Schule dieser Lösung zugestimmt. Ich danke der Schulgemeinde für die konstruktiven Gespräche und die schnelle Entscheidung. So können alle erforderlichen Schritte für das weitere Verfahren in die Wege geleitet werden“, so Imholz. Das Provisorium ist für die Dauer von etwa drei Jahren angelegt.

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