Eltville am Rhein – Wirtschaft: 2018 den fairen Handel fördern

Hessen-Tageblatt - Presseportal - Eltville -Eltville am Rhein – 2018 auch den fairen Handel in der Stadt und in der Region zu fördern, dazu ermuntert die Eltviller Fairtrade-Steuerungsgruppe die Bürgerinnen und Bürger. „Helfen Sie mit, den Umsatz fair gehandelter Produkte zu steigern“ appelliert Guntram Althoff, der Sprecher der Fair-Trade-Steuerungsgruppe Eltville, an die Bevölkerung.

Im Durchschnitt gäben die Deutschen nur ca. 16 Euro jährlich für fair gehandelte Lebensmittel aus. „Dies ist ein Wert, der sich doch steigern lassen sollte“ sagt Althoff im Hinblick auf die 225 Euro, die Deutsche im Durchschnitt monatlich alleine für Lebensmittel ausgeben.

Wie bekannt, ist die Stadt Eltville am Rhein auf dem Weg

Fairtrade-Stadt zu werden. In zahlreichen Geschäften können bereits fair gehandelte Produkte erworben werden. So kommen die Rosen, die die Stadt Eltville zu offiziellen Anlässen verteilt, aus fairem Handel über die Blumengeschäfte Rosen-Müller in Eltville und Blumen Rohrmann in Eltville-Erbach. Die klassischen Fairtrade-Produkte wie Kaffee und Schokolade gibt es nicht nur in den hiesigen Supermärkten, sondern auch bei Ortweins in der Eltviller Fußgängerzone.

Diese und weitere Produkte halten auch die Kirchengemeinden Triangelis und St. Peter und Paul mit ihren mobilen Ständen bereit. Doch auch Pflegeprodukte rund um das Haar können fair gehandelt erworben werden, wie bei Friseur Mehring. Fair gehandelten Kaffee kann man beim Bäcker Dries und in der Eltviller Mediathek genießen.

Diese wiederum ist Ausrichter des alljährlichen „Fairen Frühstücks“ im Mai, das unter der Beteiligung des Weltladen Wallufs stattfindet. Fair gehandelten Wein gibt es in Eltville bei Winzer Hirt-Albrecht, der Weinprobierstand in Martinsthal bietet seinen Besuchern neben regionalen auch fair gehandelte Speisen an. Die Bücherstube Lauer hat sogar fair gehandeltes Spielzeug im Angebot, und der Burgladen fair gehandelte Geschenkartikel.

Bei so vielen bereits vorhandenen Angeboten startet die Eltviller Fairtrade-Initiative nun den Aufruf, neben heimischen Produkten aus dem Rheingau und dem Taunus auch verstärkt fair erzeugte Produkte zu erwerben.

Wer bei jedem Einkauf im neuen Jahr auch nur wenigstens ein fair gehandeltes Produkt erwirbt, hat am Jahresende nicht nur gute Lebensmittel gekauft, sondern zudem auch noch etwas für ein gerechteres Miteinander auf der Welt getan. Dabei spielt es keine Rolle, ob es nun Bananen, Kaffee, Tee oder Zucker sind, die aus fairer Produktion in die Haushalte kommen. Auch wäre schon viel erreicht, wenn einmal jährlich die Blumengeschenke, die man Mitmenschen macht, aus fairem Handel stammen – denn hier ist eine faire Bezahlung der Hersteller und keine Kinderarbeit sichergestellt.

Die Eltviller Fairtrade-Initiative besteht aus Vertretern der kommunalen Politik, Verwaltung und Kirchengemeinden, aber auch aus Privatleuten, die Interesse am Fairtrade-Thema haben. Ebenso konnte das Gymnasium am Wiesweg zur Kooperation gewonnen werden, denn es ist wichtig, auch bei jungen Menschen frühzeitig das Bewusstsein für fairen Handel zu wecken. „Eltvilles Engagement als Fairtrade-Kommune gehört genauso zu unserem Nachhaltigkeitskonzept wie die Zeichnung der Agenda 2030“, so Bürgermeister Patrick Kunkel.

„Als soeben für nachhaltiges Handeln ausgezeichnete Stadt ermuntern wir Unternehmen und die Bevölkerung, sich für Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu engagieren.“ Die städtische Ansprechpartnerin Barbara Lilje, Leiterin der Wirtschaftsförderung, ergänzt: „Geplant ist, eine Übersicht aller Eltviller Fairtrade-Betriebe auf der städtischen o Homepage zu geben. Einen Flyer haben wir bereits heraus gegeben, in denen die Betriebe mit Fairtrade-Produkten benannt werden. Wir freuen uns, wenn noch viele weitere Geschäfte und Dienstleister sich für den fairen Handel engagieren und wir so weitere Partner gewinnen, die mitmachen wollen!“ Insbesondere werden noch gastronomische Betriebe gesucht, die fair gehandelten Kaffee, Tee, Zucker, Honig etc. anbieten, bzw. diese ins Sortiment aufnehmen.

Betriebe aus allen fünf Stadtteilen, die noch weitere Informationen wünschen oder schon wissen, dass sie bei der Fairtrade-Initiative dabei sein wollen, melden sich bitte beim Sprecher der Steuerungsgruppe Guntram Althoff, Telefon: 06123/630572 oder bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Eltville am Rhein, Barbara Lilje, Telefon: 06123 / 697-100, E-Mail: barbra.lilje@eltville.de. Wer zudem im Steuerungskreis Eltville mitarbeiten möchte, ist herzlich zum nächsten Treffen am 7. Februar um 18 Uhr im Eltviller Rathaus eingeladen. Informationen zum Thema Nachhaltigkeit und fairen Handel auch unter: www.eltville.de/wirtschaft/nachhaltigkeit/fairtrade-kampagne/

***
Urheber: Der Magistrat der Stadt Eltville am Rhein
Gutenbergstraße 13
65343 Eltville am Rhein

 

Kommentare sind geschlossen.