Frankfurt am Main – Am Römerhof soll ein neues Stadtquartier entstehen

Bürgerveranstaltung zum Projekt mit mehr als 2000 Wohnungen.

Hessische-Nachrichten - Stadt Frankfurt am Main - Aktuell -Frankfurt am Main – (ffm) Oberbürgermeister Peter Feldmann zeigt sich sehr erfreut darüber, dass das Stadtquartier „Am Römerhof“ einen weiteren wichtigen Schritt hin zur Realisierung genommen hat.

„Dort werden voraussichtlich über 2000 dringend benötigte Wohnungen sowie flankierende soziale Infrastruktur entstehen. Damit kann ein attraktives und lebendiges Quartier in zentraler Lage auf bereits versiegelten Flächen entstehen, auf das ich mich jetzt schon freue“, sagte der Oberbürgermeister, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der ABG Frankfurt Holding ist, am Freitag, 5. Juli. Anlass ist die frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren Nr. 919 „Am Römerhof“ und dessen voraussichtliche Auswirkungen im Rahmen einer Informationsveranstaltung. Dazu sind interessierte Bürger und alle derzeitigen Nutzer eingeladen, es informierten Planungsdezernent Mike Josef, Vertreter des Stadtplanungsamtes, der ABG Frankfurt Holding und des Instituts für Stadtbaukunst.

Mit dem in Erarbeitung befindlichen Bebauungsplanverfahren Nr. 919 „Am Römerhof“ sollen die planungsrechtlichen Grundlagen für ein urbanes, funktionsgemischtes Quartier mit mehr als 2000 neuen Wohnungen und einer weiterführenden Schule, einer Grundschule und Kitas geschaffen werden. Ziel des Bebauungsplans ist darüber hinaus die Verbesserung der Erschließungssituation durch eine teilweise veränderte Führung und den Ausbau der Straße Am Römerhof. Vorgesehen ist eine Erschließung durch die Verlängerung der Stadtbahnlinie U 5. Bislang wird das Areal mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Buslinien 34, 46 und 50 erschlossen. Der Rebstockpark und die bestehenden Kleingartenanlagen werden erhalten.

„Hier entsteht durchweg bezahlbarer Wohnraum“, sagt Planungsdezernent Josef. „30 Prozent der neu entstehenden Geschossfläche ist für öffentlich geförderte Wohnungen vorgesehen, davon je zur Hälfte im Förderweg 1 und im Förderweg 2. Dort, wo die ABG Frankfurt Holding baut, werden es sogar 40 Prozent geförderter Wohnraum sein. Hinzu kommt, dass 15 Prozent der Flächen für alternative Wohnformen wir Baugruppen oder Genossenschaften reserviert wird. Nach heutiger Sicht kann der Wohnungsbau ab Anfang 2021 starten.“

Inzwischen hat bereits ein Workshopverfahren mit dem Institut für Stadtbaukunst und den Stadtplanungsamt stattgefunden. In der nächsten Phase werden für die einzelnen Baufelder städtebauliche und architektonische Wettbewerbe durchgeführt. Das weitere Beteiligungsverfahren sieht vor, dass bis Anfang 2020 die städtebauliche Entwurfsphase und die förmliche Behördenbeteiligung abgeschlossen werden soll. Inkrafttreten könnte der Bebauungsplan nach heutigem Stand voraussichtlich Ende 2021 beziehungsweise Anfang 2022.