
Wenn die Städte nicht um jeden Euro kämpfen müssten, werde auch kein Bürger den Eindruck gewinnen, hier würde ihm etwas weggenommen, sagte Feith. Solingen war vor 22 Jahren Schauplatz eines Anschlags mit fremdenfeindlichem Hintergrund. Am 29. Mai 1993 hatten vier junge Männer das Wohnhaus einer türkischstämmigen Familie angezündet. Fünf Menschen kamen bei dem Brand ums Leben, vierzehn wurden schwer verletzt. Für die Stadt sei es seither ein Ansporn, für Toleranz zu werben und gegen Rassismus zu kämpfen, sagte Feith.
OTS: Rheinische Post






