Stadt Hanau – Preview-Event für „Moritz Daniel Oppenheim – Der erste jüdische Maler“

Noch wenige Restkarten für Vorstellung im Kinopolis am 21. Oktober, 17.30 Uhr.

Hessische-Nachrichten -Stadt-Hanau- Aktuell -Hanau – Der weltweit erste abendfüllende Kinodokumentarfilm über den „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ – Moritz Daniel Oppenheim kommt am 25. Oktober 2018 im Verleih der Real Fiction bundesweit in die Kinos.

Der Auftakt zu der deutschlandweiten Kino-Tour findet am Sonntag, 21. Oktober, ab 17.30 Uhr im Rahmen eines besonderen Preview-Events im Kinopolis Hanau statt. Zur Filmvorstellung sind Isabel Gathof, Mitglieder ihres Teams und Protagonisten anwesend, auch ein Nachfahre der Familie Oppenheim aus der Schweiz, Bernard Oppenheim, wird zu Gast sein.
Christos Kessidis, Komponist und Musikproduzent der elektronischen Musiksequenzen des Oppenheim-Soundtracks, spielt ein Live DJ-Set im Kinosaal, auf das die 1. Geige der Neuen Philharmonie Frankfurt, Ralf Hübner, live die Filmmusik spielt.

„Es wird sicher ein unvergesslicher Abend zu Ehren des in Hanau geborenen, weltweit geachteten Malers Moritz Daniel Oppenheim“, so OB Kaminsky, „aber auch zu Ehren von Isabel Gathof, die nach ihrer Nominierung zum besten Dokumentarfilm im letzten Jahr letzte Woche den Newcomerpreis des Hessischen Film- und Kinopreises überreicht bekam.“

Buchung von Tickets im Kino oder unter www.kinopolis.de.

Der Film:
Auf zwei abwechselnden Erzählebenen dokumentiert der Film das Werden eines der außergewöhnlichsten jüdischen Künstler des 19. Jahrhunderts: Moritz Daniel Oppenheim (geboren um das Jahr 1800, gestorben 1882) – und damit ein bedeutendes Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte: das Zeitalter der Jüdischen Emanzipation. Oppenheims Karriere begann im Ghetto seiner Heimatstadt Hanau, als erster jüdischer Künstler erhielt er eine akademische Ausbildung, bis er schließlich zum Maler des Jüdischen Bürgertums avancierte. Mit seinem zentralen Werk, dem Bilderzyklus zum altjüdischen Familienleben, erreichte er seinerzeit nicht nur internationalen Bestsellerstatus und erhielt Einzug in die Populärkultur, sondern leistete einen aktiven Beitrag zu mehr Verständnis und Toleranz zwischen den Religionen. Die detailgetreue Wiedergabe gelebter, jüdischer Rituale macht ihn bis heute zu einer wertvollen Quelle deutsch-jüdischer Kulturgeschichte.

Neben Interviews mit international renommierten Kunstexperten und direkten Nachfahren, die ihre Familiengeschichte das erste Mal vor der Kamera teilen – besticht der Film in eindrucksvollen Bildern auf der zweiten Erzählebene durch die Dokumentation des kreativen Entstehungsprozesses des von den Bildhauern Robert Schad und Pascal Coupot des geschaffenen Oppenheim-Denkmals „Moritz und das tanzende Bild“, mit dem im Herzen der Stadt Hanau seit Sommer 2015 an den berühmtesten jüdischen Sohn erinnert wird.

Der eigens auf die Filmbilder komponierte Soundtrack, der in Zusammenarbeit mit der Neuen Philharmonie Frankfurt entstand und in einer Fusion aus klassischer und elektronischer Musik in Reminiszenzen an das Werk Felix Mendelssohn-Bartholdys – einem Zeitgenossen Oppenheims – Brücken vom Damals ins Heute schlägt, rundet das bildgewaltige Erlebnis ab.

***
Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

 

Kommentare sind geschlossen.