Wiesbaden – Neubau für die Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde am bisherigen Standort

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – In seiner letzten Sitzung am Dienstag, 14. August, hat der Magistrat die Grundsatzentscheidung für den Neubau der Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde am bisherigen Standort in der Stielstraße 3 getroffen.

„Jetzt kann die WiBau GmbH, die das Gebäude für die Stadt errichten wird, endlich mit den konkreten Planungen beginnen“, zeigt sich Bürgermeister Dr. Oliver Franz erfreut. „Die Stadt wird eine Fläche von circa 1.450 Quadratmetern anmieten. Dies bedeutet eine erhebliche Verbesserung sowohl für unsere Kunden als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, führt Dr. Franz aus. Die Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde beschäftigt rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat ein Publikumsaufkommen von mehr als 400 Personen pro Tag. Die WiBau GmbH plant die Errichtung des Neubaus im Rahmen einer Erbpacht. Die Laufzeit der Anmietung des neuen Gebäudes durch die Stadt ist für 30 Jahre vorgesehen.

Das alte Verwaltungsgebäude der Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde in der Stielstraße 3 befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt Wiesbaden. Wie bereits bekannt, ist das Gebäude in einem desolaten baulichen Zustand. So sind momentan beispielsweise Räume – verursacht durch einen Wasserschaden und damit einhergehender Bildung von Schimmelsporen – nur eingeschränkt beziehungsweise erst nach einer aufwendigen Sanierung nutzbar.

Das Gebäude der Fahrerlaubnis- und Zulassungsbehörde wurde 1966 errichtet. Bis auf den Austausch von einigen Fensterelementen und der Sanierung von Dachflächen, die im Rahmen von Instandhaltungsmaßnahmen Mitte der 80er Jahre durchgeführt wurde, sind bis heute keine Sanierungsmaßnahmen durchgeführt worden. Bereits im Jahr 2006 wurden Überlegungen angestellt, den Standort in der Stielstraße 3 aufzugeben.

Anfang 2012 erfolgte durch das Hochbauamt eine Zustandsbeschreibung des Verwaltungsgebäudes. Laut diesen Ausführungen ist der Bauzustand des Gebäudes „dringend komplett sanierungsbedürftig“. Hinzu kommt, dass Wasserrohrbrüche nicht auszuschließen sind, was mittelfristig ein Absacken des Außengeländes nach sich ziehen könnte. Dementsprechend ist nach Angaben des Hochbauamtes eine zusätzliche Sanierung der kompletten Außenanlagen inkl. der Grundleitungen erforderlich. Nach eingehenden Prüfungen und Überlegungen wurde aus wirtschaftlichen Gründen eine Generalsanierung des vorhandenen Gebäudes und der Außenanlagen aus Kostengründen verworfen und die Entscheidung für die Errichtung eines Neubaus getroffen.

„Nach dieser schier unendlichen Vorgeschichte hoffe ich, dass wir nun für die nächsten 30 Jahre das Buch „Zulassungsstelle“ schließen können. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald die ersten Entwürfe präsentieren können und das neue Gebäude so auch ein Gesicht bekommt“, schaut Dr. Oliver Franz voraus.

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