Bayerns Gesundheitsministerin: Familienfreundlichkeit darf nicht bei der Kinderbetreuung stehen bleiben

Mit der ersten Stufe der umfassenden Pflegereform will die Bundesregierung vor allem auch die pflegenden Angehörigen stärker unterstützen, etwa durch eine bezahlte Pflegeauszeit sowie mehr Angebote für Tages- und Kurzzeitpflege. Huml unterstrich: „Die pflegenden Angehörigen sind eine tragende Säule der Pflege.
Deshalb sind bei diesem Thema neben der Bundesregierung auch die Unternehmen gefordert. In den kommenden Jahren wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen stark ansteigen. Die Arbeitgeber sollten deshalb bereits jetzt die Weichen für eine betriebliche Unterstützung von pflegenden Angehörigen stellen. Notwendig ist zudem eine pflegegerechte Personalpolitik.“
Im Rahmen des „Familienpakts Bayern“ schafft die Bayerische Staatsregierung für die Unternehmen im Freistaat die Möglichkeit, Beschäftigte als betriebliche Pflegelotsen zu qualifizieren. Ziel ist die Unterstützung pflegender Arbeitnehmer.
Die Ministerin bekräftigte: „Einen pflegebedürftigen Angehörigen zu versorgen, ist eine ganz besondere Herausforderung. Dieser gelebte Familiensinn sollte in Zukunft auch von den Arbeitgebern stärker honoriert werden.“
© Staatsministerium für Gesundheit und Pflege








