
Der DGB weise auf den Referentenentwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hin, der seit Monaten vorliege und nun endlich ins parlamentarische Verfahren eingebracht werden müsse. Dazu will der DGB Kanzlerin Merkel mit der Aktion auffordern.
Mehr Transparenz und ein individueller Auskunftsanspruch der Mitarbeiterinnen auf betrieblicher Ebene sollten zur Überwindung der Entgeltlücke beitragen. Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten und Teile der Bundesverwaltung sollten verpflichtet werden, ihre betriebliche Entlohnungspraxis zu überprüfen, darüber zu berichten und Abhilfe zu schaffen, wenn Benachteiligungen festgestellt würden.
„Nehmen Sie an der Aktion teil, schriftlich per Postkarte oder online unter www.frauen.dgb.de/lohngerechtigkeit-jetzt und tragen Sie dazu bei, durch die Offenlegung der Gehaltsstrukturen in Betrieben der ungerechten Bezahlungspraxis endlich einen Riegel vorzuschieben“, sagte Gnadl.
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Text: Valeska Fuhr
Mitarbeiterin Pressestelle
SPD-Fraktion im Hessischen Landtag
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