Wiesbaden – Sporthalle Klarenthal geht planmäßig wieder in Betrieb, Verzögerungen bei Sporthalle Europaviertel

Hessische-Nachrichten - Wiesbaden - Aktuell -Wiesbaden – Die Sporthalle Schelmengraben hat eine neue Prellwand bekommen und steht kurz vor der Wiederinbetriebnahme. Dagegen verzögert sich die Fertigstellung der Sporthalle Europaviertel.

Die Brandschutzvorschriften machten es erforderlich: Der sich in einem gutem Zustand befindliche Prallschutz in der Sporthalle musste ersetzt werden. Mittlerweile wurde der Austausch durchgeführt und die Halle ist mit einer neuen Prallschutzwand aus hochwertigem Holz ausgerüstet. Besonders positiv ist hervorzuheben, dass die prognostizierte Schließungszeit pünktlich eingehalten werden konnte und die Sporthalle Klarenthal nach der Baustellen- und Grundreinigung ab Montag, dem 25. Juli 2022 wieder für den normalen Sportbetrieb zur Verfügung steht. Auch die mit 250.000 € veranschlagte Kostenberechnung wurde nicht überschritten.

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir trotz steigender Holzpreise im Kostenrahmen geblieben sind und eine weitere optisch und funktional enorm aufgewertete Groß-Sporthalle wieder in Betrieb nehmen können. Aufgrund der schnellen, termingerechten Ausführung steht der vom SV Rhinos Wiesbaden e.V. ausgerichteten Deutschen Behinderten-Meisterschaft Boccia/Team vom 29. bis 30. Juli nichts mehr im Wege“, äußert sich Oberbürgermeister und Sportdezernent Gert-Uwe Mende zufrieden und erleichtert. Sportamtsleiter Karsten Schütze dankt den ausführenden Planern und Firmen und ergänzt: „Kleinere noch ausstehende Malerarbeiten werden zu geeigneter Zeit ohne nennenswerte Einschränkung des Betriebs erledigt.“

Anders verhält es sich mit der Sanierung der Sporthalle Europaviertel. Ursprünglich sollten „nur“ die Funktionsräume im Erdgeschoss saniert werden. Doch in einem Altbau, der nach Möglichkeit auch noch im laufenden Betrieb saniert werden soll, ist man vor Überraschungen nicht gefeit. So kamen weitere Maßnahmen in Form der Gestaltung neuer Eingänge mit dem Einbau entsprechender Türen, die allein eine Lieferzeit von rund 20 Wochen haben. Dies ist verbunden mit einer Anhebung des Bodens im Windfang, um eine barrierefreie Erschließung des Halleninnenraums sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist parallel eine barrierefreie WC-Anlage installiert worden und der Bau einer neuen Fernwärmeleitung wurde erforderlich.

„Derzeit sind wir zumindest optimistisch, dass die Kabinen nach den Sommerferien wieder genutzt werden können“, betont der Oberbürgermeister und ergänzt: „Bei jeder Maßnahmen stehen wir vor der Frage, ob wir die Halle komplett schließen oder versuchen, den Betrieb weitestgehend aufrecht zu erhalten. Dies führt zwangsläufig zu Widrigkeiten im Sanitär- und Funktionsbereich, ermöglicht aber weiter das Sporttreiben.“

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